FPÖ-Neubauer: Senioren haben hohes Demokratiebewusstsein bei Volksbefragung bewiesen!

Auch unsere Jugend wird es ihnen spätestens in einigen Jahren danken

Wien (OTS) - Bei der gestrigen ersten bundesweiten Volksbefragung zum Thema "Beibehaltung der Wehrpflicht oder Berufsheer" hat sich erfreulicherweise eine große Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher für die Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht entschieden. Maßgeblich zu diesem Ergebnis war das Stimmverhalten der Senioren. Sie haben nach der aktuellen "Sora-Analyse" zu 71 Prozent für die Wehrpflicht gestimmt.

"Ich bedanke mich bei den Senioren. Es gilt ihnen meine höchste Anerkennung und mein Dank, dass sie Wind und Wetter getrotzt haben und den oft recht beschwerlichen Weg in die Wahllokale angetreten haben und so dieses erfreuliche Ergebnis herbeigeführt haben", stellte heute der freiheitliche Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer fest.

Die Appelle von Sozialminister Hundstorfer an die Jugend, die Großeltern doch tunlichst zu überreden, am Wahlsonntag zu Hause zu bleiben, haben glücklicherweise genau so wenig gefruchtet wie der mittlerweile "berüchtigte Pensionisten-Brief" der SPÖ, der immer vor wichtigen Entscheidungen in Österreich auf den Weg geschickt wird. SPÖ-Pensionisten-Verbands-Präsident Karl Blecha hat sich mit seinem Pensionisten-Brief ebenso eine saftige Abfuhr geholt, wie die Kronenzeitung mit ihrer großangelegten Pro-Berufsheer-Kampagne.

"Die österreichische Bevölkerung hat aber auch insgesamt gezeigt, dass das Instrument der direkten Demokratie von ihr sehr ernst genommen wird, war doch Wahlbeteiligung mit 49 Prozent wesentlich höher als voraus gesagt. Nun geht es daran, das gestrige Ergebnis in Form einer zügigen Reformierung des Bundesheeres umzusetzen. Der aktuell zuständige Bundesminister Darabos wird dafür die denkbar am wenigsten geeignete Person sein, war für ihn doch 2010 noch die Wehrpflicht "in Stein gemeißelt" und tritt er heute vehement für das Berufsheer ein. Als besonders reformfreudig hat er sich seit seinem Amtsantritt nicht erwiesen und die einzig richtige Konsequenz aus seiner gestern gezogenen Pleite, nämlich den Rücktritt, will er auch nicht ziehen", so Neubauer.

"Doch glücklicherweise haben wir berechtigten Grund zur Hoffnung auf ein Ende dieser handlungsunfähigen Regierung. Spätestens im Herbst dieses Jahres werden die Karten ohnehin neu gemischt. Die Senioren Österreichs haben mit ihrem gestrigen Abstimmungsverhalten hohes Demokratieverständnis und Emanzipierung vom parteipolitischen Machtgehabe bewiesen.

"Senioren wollen heute mehr sein, als "Stimmvieh" vor Wahlen. Sie wollen anerkannte, gleichberechtigte, gesellschaftliche Partner sein. Das sollte sich auch die ÖVP hinter die Ohren schreiben, die mit ihren Vorfeldorganisationen jedes Jahr im Herbst zur Hetze gegen diese Gruppe in Österreich zu Felde zieht", sagte Neubauer.

Für die 2,5 Millionen Senioren in Österreich Gelegenheit, sich bei dieser unsozialen Bundesregierung für die Beschneidung ihrer Pensionen bis zum Jahr 2016 zu "bedanken". Die FPÖ als soziale Heimatpartei wird jedenfalls bereit sein, die Verantwortung zum Wohle der Menschen in diesem Land zu übernehmen, die Ärmel hochzukrempeln und diese Baustellen anzupacken", so Neubauer abschließend.

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