Auftakt des "Universum"-Zweiteilers "Schladminger Bergwelten"

"Von Gipfeln und Gämsen" am 22. Jänner um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Die zweiteilige "Universum"-Dokumentation über die "Schladminger Bergwelten" führt das TV-Publikum unmittelbar vor den alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 - der ORF berichtet als Host-Broadcaster umfassend in allen seinen Medien - in die faszinierende und vielseitige Landschaft des Ennstals rund um Schladming, zeigt die wahre Geschichte der legendären "Planai" und bringt die Zuseherinnen und Zuseher auf und hinter das markante Kalkplateau des Dachsteins. Der Doku-Zweiteiler zeigt, warum Schladming schon seit Jahrhunderten ein außergewöhnlicher Platz für Tier und Mensch ist. Teil eins, "Von Gipfeln und Gämsen" (Regie:
Franz Hafner), gibt am Dienstag, dem 22. Jänner 2013, um 20.15 Uhr in ORF 2 einen fantastischen Einblick in die vielfältige Tierwelt zwischen Dachstein und Niederen Tauern: Am Rande der Skipisten finden nämlich nicht nur die Gämsen, sondern auch Birk- und Auerhähne oder prächtige Rothirsche ideale Lebensbedingungen. Der Film entstand als Koproduktion von ORF, Interspot Film und Bayerischem Rundfunk, gefördert von Cinestyria und Fernsehfonds Austria.

Teil zwei, "Zwischen Jahrhunderten und Hundertstelsekunden" (Regie:
Gernot Lercher), zeigt am Dienstag, dem 29. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2, wie der Mensch aus der großartigen Naturlandschaft dieser Region auch eine Kulturlandschaft gemacht hat. Der Film entstand als Koproduktion von ORF und Interspot Film in Zusammenarbeit mit dem ORF-Landesstudio Steiermark, gefördert von Fernsehfonds Austria und Cinestyria.

Schladminger Bergwelten - Teil 1: "Von Gipfeln und Gämsen"

Der Grund für die faszinierende Vielfalt der Lebensräume und Arten ist, dass hier die nördlichen Kalkalpen mit dem Dachsteinmassiv und die Ausläufer der kristallin aufgebauten Zentralalpen, die Niederen Tauern, aufeinandertreffen. Die größten Gletscher und Steilwände der Nördlichen Kalkalpen liegen hier, ein einzigartiges, riesiges Karstplateau mit den größten Höhlen Österreichs, unberührte Bergflüsse in den Schladminger Tauern, Hunderte Bergseen und Wasserfälle, intakte Moore, Urwälder und unberührte alpine Tundra. Neben diesen Naturlandschaften existiert eine jahrtausendealte Kulturlandschaft mit weiten Almen und Lärchwiesen, die auch heute noch auf traditionelle Art bewirtschaftet werden.

So vielfältig wie die Landschaft ist auch die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region: Gämsen leben hier, Auerhühner, Birkhühner, Steinkrebse oder Sperlingskäuze; außerdem finden sich hier unzählige bedrohte Moor- und Alpenpflanzen sowie ausgedehnte Naturwälder mit gewaltigen Baumriesen. Die Dokumentation "Schladminger Bergwelten - Von Gipfeln und Gämsen" zeigt die Vielfalt dieser Landschaft mit einzigartigen Aufnahmen und dokumentiert Verhaltensweisen dieser Wildtiere, die so zuvor noch nie gefilmt wurden. Die weiten Täler erlauben Mensch und Tier ein ungetrübtes Nebeneinander, die Hochmoore der Niederen Tauern warten mit einer enormen Tier- und Pflanzenvielfalt auf, und auf den vielen exponierten Gipfeln gibt es nur selten Streit um die besten Plätze. Doch eine unberührte, "natürliche" Landschaft sieht anders aus: Über Jahrhunderte wurde diese Region kultiviert und gezähmt, Schätze aus den Tiefen der Berge geholt, die Almen mit Haustieren bevölkert. Und dennoch: Im Schatten des Dachsteins, im Ennstal, stecken nach wie vor Rothirsche, Auerhähne und andere Wildtiere ihr Revier ab. So wie sie es auch schon vor tausend Jahren getan haben.

Die Spannung zwischen intensiv genutzter Kultur- und Freizeitlandschaft sowie ruhiger, unberührter Natur ist Schladmings Lebensader - und macht den Reiz dieser Landschaft aus. Auch diese Spannung wird bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2013 einen aufregenden Höhepunkt erreichen. Natur und Sport sind auch die Schnittstellen dieses Doku-Zweiteilers von Franz Hafner und Gernot Lercher: Archivaufnahmen zeigen anhand der Eroberung der Landschaft durch den Menschen (Stichwort: Dachstein-Südwand, Planai oder Gletscherskilauf), wie stark hier die Bindung zwischen Mensch und Landschaft ist. Brillante Natur- und Landschaftsbilder zeigen Tierleben und Pflanzenwelt so, wie sie auch Schladming-Kenner noch nicht gesehen haben.

Regisseur Franz Hafner über seinen Film: "Die Vielfalt der Landschaften und Lebensräume hat mich bei den Dreharbeiten immer wieder überrascht: Einmal drehten wir bei den tosenden Wasserfällen der Schladminger Tauern und später, am selben Tag, am trockenen Karstplateau des Dachsteins. Oder wir filmten Sperlingskäuze im dichten Urwald und gleich daneben Murmeltiere auf den offenen Bergwiesen. Unterschiedlichste Lebensräume, auf engstem Raum nebeneinander, sie zeichnen die Berge rund um Schladming aus."

Der "Universum"-Zweiteiler "Schladminger Bergwelten" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0004