FPÖ-Strache: Darabos muss gehen - SPÖ und ÖVP gleichermaßen unter Zugzwang

Wien (OTS) - "Nach der Volksbefragung müssen jetzt die taktischen Spielchen von SPÖ und ÖVP um die Zukunft des Heeres beendet werden. SPÖ und ÖVP sind beide gleichermaßen unter Zugzwang", sagte heute der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache. Das Bundesheer müsse jetzt aus dem parteipolitischen Schussfeld kommen, um Reformen umsetzen zu können. Es brauche Kompetenz und Sachlichkeit. Daher müsse die personifizierte Angriffsfläche Norbert Darabos sofort zurücktreten, so Strache. Wenn die ÖVP mit der SPÖ Darabos jetzt im Amt belassen wolle, sei diese Entscheidung kein Ende der Parteitaktik in Sachen Bundesheer, sondern deren Fortsetzung auf Kosten des Bundesheeres. "Ich habe den Verdacht, dass die ÖVP darauf setzt, mit der Unfähigkeit des Herrn Darabos die eigene Unfähigkeit zur Reform der Wehrpflicht überdecken zu wollen. Die ÖVP will den roten 'Schwarzen Peter' Darabos im Spiel halten, um selbst nicht unter Zugzwang zu kommen", kritisierte der FPÖ-Chef.

Mit dem Abstimmungsergebnis habe die Bevölkerung ein Machtwort in Sachen Bundesheer gesprochen, betonte Strache. Wenn SPÖ und ÖVP jetzt weiter auf den gescheiterten Verteidigungsminister setzen würden, dann sei das ein Vertrauensvotum gegenüber einer Person, der die Bevölkerung in der gestrigen Abstimmung genau dieses Vertrauen abgesprochen habe. "Darabos hat seit seinem Amtsantritt das Heer zerstört und seit dem SPÖ-Schwenk in Sachen Wehrpflicht genau das System, das er jetzt reformieren soll, öffentlich diffamiert. Mit diesem Mann an der Ressortspitze sind Reformen ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn SPÖ und ÖVP ihn jetzt weiter wurschteln lassen zeigen beide, dass sie das Votum der Bevölkerung ignorieren, und die Parteitaktik das bestimmende Moment ihres Handelns ist", schloss Strache.

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