Volksbefragung - FPÖ: Graf: Heer bleibt im Volk verankert

Dritter Nationalratspräsident sieht Niederlage politisierender Medien

Wien (OTS) - Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) zeigte sich heute hoch erfreut über den klaren Ausgang der Volksbefragung zugunsten von Wehrpflicht und Zivildienst: "Ich halte es für enorm wichtig, dass das Heer im Volk verankert ist. Ein Berufsheer birgt immer die Gefahr, sich zum Fremdkörper oder gar zum Staat im Staat zu entwickeln", so Graf, der seit Jahren vor der Umstellung des Wehrsystems warnt.

Für ihn ist das deutliche Ergebnis auch eine Absage an jene Medien, die sich in dieser Debatte zu politische Akteuren gemacht hätten, allen voran die "Kronen Zeitung". "Vielleicht zeigt das Ergebnis den Verantwortlichen auf, wie weit sie sich in ihrer verbissenen Kampagne von ihren Lesern entfernt haben", hofft Graf darauf, dass sich Journalisten künftig wieder auf ihre Rolle als Berichterstatter und Kommentatoren zurückziehen, anstatt selbst Politik machen zu wollen.

Auf politischer Ebene fordert Graf den Rücktritt von Verteidigungsminister Darabos: "Sein erster Kommentar nach der Befragung zeigt deutlich, dass er nicht willens ist, das System der Wehrpflicht zu reformieren. Er soll daher so schnell wie möglich den Weg für eine neue und motivierte Kraft freimachen."

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