Papst: Kirchenspaltungen überwinden

Benedikt XVI. für Wiederherstellung der christlichen Einheit - Appell zur Überwindung der Gewalt in den Krisenherden der Welt durch Dialog

Vatikanstadt, 20.01.13 (KAP) Papst Benedikt XVI. hat die getrennten Kirchen zur Wiederherstellung der christlichen Einheit aufgerufen. Die historischen Spaltungen der Christenheit "verunstalten" das Antlitz der Kirche, sie seien immer noch nicht überwunden, sagte er am Sonntag bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Dabei gelte es, alle ungerechten Diskriminierungen zu überwinden, hob er hervor. Anlass war die Weltgebetswoche für die Einheit der Christen, die jährlich vom 18. bis 25. Januar mit gemeinsamen Feiern und Initiativen begonnen wird.

Zum Abschluss der Ökumene-Woche wird Benedikt XVI. am kommenden Freitag in der römischen Sankt-Pauls-Basilika einen Vespergottesdienst feiern. Daran nehmen auch hochrangige Vertreter anderer Kirchen teil.

Beim Angelusgebet hat der Papst auch zu einem Ende des Blutvergießens in den Krisenherden der Welt und zum Dialog aufgerufen. "Beten wir, dass in den leider immer noch anhaltenden Konflikten das Gemetzel an wehrlosen Zivilisten aufhört, dass jede Gewalt endet, und dass man Mut zum Dialog und zu Verhandlungen findet", sagte der Papst in seinem eindringlichen Appell und rief dabei alle Gläubigen zum Einsatz für den Frieden auf. Konkrete Konfliktherde wie Algerien oder Syrien nannte Benedikt XVI. diesmal nicht namentlich.

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