FPÖ-Neujahrstreffen (2): Strache stellt Anspruch auf Amt des Bundeskanzlers

2013 wird Jahr der Entscheidungen - "Ja, ich will, dass die FPÖ stärkste Partei wird"

Vösendorf (OTS) - 2013 werde ein Jahr der Entscheidungen, betonte FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache im weiteren Verlauf seiner Rede beim freiheitlichen Neujahrstreffen in Vösendorf und bezeichnete es als sein erstes Ziel, dass Rot und Schwarz keine gemeinsame Mehrheit mehr haben. Zweites Ziel sei es, eine Regierung zu bilden, wo jene Kraft, die etwas verändern wolle, die stärkste sei. Das sei die FPÖ. Einer Dreierkoalition erteilte Strache eine Absage. "Ich glaube nicht, dass jemand Österreich einen Dienst erweist, wenn er einen Beitrag dazu leistet, das politische Leben der Herren Faymann und Spindelegger zu verlängern. Ein Neubeginn in Österreich kann kein weiterer Aufguss des rot-schwarzen Koalitionsgebräus sein. Das ist schon jetzt eine Mischung aus ungenießbar und giftig."

Die Strache-FPÖ sei nicht Teil des Systems. "Sie war es nie und wird es nie sein. Das ist die erste Voraussetzung für einen Neubeginn. Die zweite ist, dass man eine Position hat, aus der heraus man führt. Und das ist die Nummer eins. Das streben wir an", so Strache.

Das BZÖ sei faktisch inexistent und falle nicht durch Inhalte auf, sondern bloß durch die seltsame Kleidung, die Petzner im Parlament trage. Eva Glawischnig wiederum sei der grüne Bucher. "Da heißts auch immer bloß: Bitte bitte, ich will in die Regierung egal um welchen Preis." Aber was die Grünen machen, wenn sie in der Regierung sind, sehe man aktuell in Wien, wo Chaos und Elend um die Wette laufen. 120 Millionen Euro kassiere die rot-grüne Stadtregierung ab für das Parkpickerlchaos, und noch einmal 60 Millionen für Strafzettel wegen dem Parkpickerl. Das sind 180 Millionen, fast 500.000 Euro am Tag. "Das wird abkassiert von dieser Räuberbande", kritisierte Strache. Und gleichzeitig warten über 40.000 Menschen in Wien auf eine Gemeindewohnung, und die Liste wird immer länger. Aber der saubere Herr Pilz denkt nicht daran, aus der seinen auszuziehen, wo er einen Bagatellbetrag zahlt."

Was das Team Stronach betreffe, so seien das zusammengekaufte gescheiterte Politiker. "Die haben vielleicht eine feine Nase für den eigenen Vorteil, aber kein Gespür für die Politik und für die Menschen." Bei Stronach wisse man außerdem nicht einmal, ob ihn das Ganze in ein, zwei Monaten überhaupt noch interessiere. Er sei ein Teilzeit-Österreicher mit kanadischen und Schweizer Steuernummern. "Wer sechs Monate im Jahr in Kanada ist, kann wohl kaum richtige Politik in Österreich machen", so Strache.

ÖVP-Obmann Spindelegger wiederum sei einer der höchsten Würdenträger des Euro-Anbetungsvereins und lebe in seiner eigenen EU-Märchenwelt. "Aber leider müssen wir alle dafür draufzahlen, das ist das Problem dabei", so Strache. Die widerlichste Rolle in diesem ganzen Regierungskabarett spiele aber zweifellos Bundeskanzler Faymann. "Wann kommt denn z.B. die Volksabstimmung, die er am 27. Juni 2008 in seinem berühmt-berüchtigten Brief an die Krone versprochen hat?", fragte Strache. Faymann habe bisher diese versprochene Volksabstimmung verhindern können. Die Wahl könne er aber nicht verhindern. "Diese nächste Wahl wird so auch eine Volksabstimmung darüber, ob die Österreicher in Zukunft bei so wichtigen Fragen wie dem ESM entscheiden können oder nicht. Und dieses Ergebnis ist verbindlich, ob es SPÖ und ÖVP passt oder nicht."

"Ich will erreichen, dass wir in Zukunft voller Stolz sagen können, dass wir eine Insel der Seligen sind, weil wir unsere Potenziale nutzen, statt dass wir jammern, dass wir leider keine Insel der Seligen sind", betonte Strache. Der Maßstab für den Erfolg der Regierungspolitik in Österreich könne auch nicht der Vergleich mit dem Ausland sein. Der einzig zulässige Vergleich sei es, das, was im Land geschehen sei, zu messen an den Möglichkeiten, am Potenzial, das umgesetzt hätte werden können. Diese Kluft sei riesig. "Ich will sie verkleinern."

"Ja, ich will, dass die FPÖ stärkste Partei wird. Ja, ich will Bundeskanzler werden. Nicht meinetwegen. Sondern für Österreich! Denn mein Herz schlägt ROT-WEISS-ROT. Aus Liebe zur Heimat und den Menschen", beendete Strache seine Rede unter dem tosenden Applaus der Anwesenden.

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