Faymann vor Volksbefragung: "Über die Zukunft mitentscheiden"

Bundeskanzler dankt engagierten Jugendlichen für ihren Einsatz zur Abschaffung der Wehrpflicht

Wien (OTS/SK) - Bundeskanzler Werner Faymann hat sich heute, Samstag, mit engagierten Schülerinnen und Schülern zum Gespräch im Wiener Museumsquartier getroffen. Im Vorfeld der Volksbefragung produzierten die Jugendlichen ein Video, um für ein Profiheer und die Abschaffung der Wehrpflicht aufzurufen. Im Gespräch rief auch Faymann die Bürgerinnen und Bürger erneut dazu auf, "ihr Recht in Anspruch zu nehmen" und am Sonntag abzustimmen.****

Den beiden Initiatoren des Videos Nikolaus Novak und Lenny Zielinski ist es ein besonderes Anliegen, die Beteiligung unter den Jugendlichen zu steigern: "Die meisten Jungen sind gegen die Wehrpflicht, sie müssen nur zur Abstimmung gehen und das wollen wir mit unserem Video - sie ermutigen, ihre Stimme abzugeben." Die Schülerinnen und Schüler wollen vermeiden, dass "wieder andere für uns entscheiden", denn "Ältere gehen eher zur Wahl, dabei betrifft es doch unsere Generation am meisten". Bundeskanzler Faymann freut sich über diesen Einsatz, denn es ist ihm "besonders wichtig, dass sich gerade junge Leute engagieren". Und das Interesse ist unter den Jugendlichen groß, so Faymann, das habe sich in vielen Diskussionen in den vergangenen Wochen gezeigt.

Auch beim bezahlten, freiwilligen Sozialen Jahr sind sich Bundeskanzler und Jugendliche einig. "Das Soziale Jahr ist eine gute Idee, viele von uns wollen sich ohne Zwang engagieren und dem Staat etwas zurückgeben", so die Schülerinnen und Schüler. Faymann betonte "weil wir die Rechte achten und eine ordentliche Bezahlung wollen, hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer einen Kollektivvertrag mit fairer Entlohnung vorgeschlagen". Für Frauen und Männer ermöglicht das bezahlte, freiwillige Soziale Jahr neue Chancen, so Faymann, "als fundierte Ausbildung für den weiteren Lebensweg oder auch als Möglichkeit für einen fair entlohnten Berufseinstieg im Sozialbereich". (Schluss) ok

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