LR Ragger: Fall Schörkmayr flog dank verstärkter Kontrollen auf

Dubiose Rollen von SPÖ Kärnten und Kleiner Zeitung in dieser Causa

Klagenfurt (OTS) - "Das Urteil gegen den Leiter des No-Problem-Orchesters Josef Schörkmayr zeigt, dass der Weg richtig war, in der Sozialabteilung die Kontroll- und Wirtschaftskompetenzen zu stärken und auszubauen", erklärte heute, Samstag, der Kärntner Sozialreferent LR Mag. Christian Ragger. So war es möglich, dass 2010 Unregelmäßigkeiten auftauchten, ein Förderstopp verhängt und Anzeige erstattet wurde. Eine engagierte Staatsanwältin habe den Fall dann intensiv weiterverfolgt. Gleichzeitig bedauerte Ragger die massiven Begleitschäden, die Schörkmayr mit seinem jahrelangen Missbrauch von Fördergeld angerichtet habe. Die Glaubwürdigkeit und die Akzeptanz des Sozialsystems bei manchen Steuerzahlern litten, wenn solche Untreuehandlungen im Namen von sozial Schwachen aufgedeckt werden. "Schörkmayr hat auch der guten und wichtigen Idee der musikpädagogischen Begleitung von behinderten Menschen einen Bärendienst erwiesen", betonte Ragger. In diesem Zusammenhang verwies er darauf, gegen welche Widerstände er den konsequenten Kurs gegen Schörkmayr durchgesetzt hat. "Wenn weiterhin SP-Referenten am Ruder wären, würde Schörkmayr höchstwahrscheinlich so weiter kassieren, wie die letzten zehn Jahre. Man braucht sich nur erinnern, wie die SPÖ auf meinen Förderstopp und meine Information der Öffentlichkeit reagiert hat. Ihre Sozialsprecherin Obex-Mischitz hat mich wegen angeblichen Amtsmissbrauchs angezeigt. Völlig haltlos, wie sich bei der Einstellung des Verfahrens gezeigt hat, aber das offenbart, wie oberflächlich und leichtgläubig die SPÖ im Sozialbereich vorgeht", meinte Ragger.

Eine merkwürdige Rolle spielten auch manche Zeitungen. "Vor allem die Kleine Zeitung hat Schörkmayr zum Opfer gemacht, nachdem ich ihm den Geldhahn abgedreht habe. Es durfte nicht sein, dass ein freiheitlicher Soziallandesrat richtig handelt. Kritiklos durfte Schörkmayr in der Kleinen Zeitung seine Märchen von angeblichen Konzerten bei Prominentenhochzeiten verlautbaren, seinen wirren Behauptungen verbreiten, dass ihm das Land Geld schuldig sei und er durfte auf das Land Kärnten schimpfen, weil es ihm kein Geld mehr gab", führte Ragger aus. Da hätten sich Kleine Zeitung und SPÖ Kärnten einmal mehr gefunden, um ihn als einen Politiker darzustellen, der angeblich Behinderten Gelder kürze und den berühmten Begründer eines Orchesters verfolge. Dabei habe die "Kleine Zeitung" auch übelste Beschimpfungen, die Schörkmayr per Internet gegen ihn und Mitarbeiter verbreitet hat, verharmlost und verteidigt. Diese Berichterstattung habe dazu geführt, dass ihn, Ragger, viele Leute nach dem Förderstopp an Schörkmayr fragten, warum er Behinderten das Geld streiche.

Der Fall Schörkmayr zeige damit auch das eigenartige Klima, das die Kleinen Zeitung in ihrer einseitigen Unterstützung von Rot-Grün und ihrer grundsätzlich negativen Haltung gegen alles, was von FPK-Politikern kommt, schafft, so Ragger abschließend. "Wenn es darum geht der FPK am Zeug zu flicken, ist alles recht, dann macht man auch Täter zu Opfern".

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