ASFINAG: Perfekter Winterdiensteinsatz mit perfekter Wetterprognose

Zusammenarbeit mit Austro Control-Wetterdienst ermöglichte effiziente Einsatzpläne

Graz (OTS) - Der Winter und damit die Schneefälle in dieser Saison sind noch nicht vorbei. Eine erste positive Bilanz über die Schneeräum-Einsätze in den vergangenen Tagen konnte die ASFINAG aber bereits ziehen. Trotz der enormen Schneemengen von bis zu 40 Zentimetern innerhalb weniger Stunden, funktionierten die Einsätze von Kärnten bis zum Wiener Raum bestens, sofern nicht schlecht ausgerüstete Fahrzeuge und vor allem Lkw für größere Probleme sorgten.

Auf den Zufall verlassen sich die Winterdienst-Mannschaften der ASFINAG dabei aber natürlich nicht. Alle Mitarbeiter und Fahrzeuge standen bereit - auch, weil die ASFINAG auf ein eigens mit der Austro Control entwickeltes Straßenwetterinformationssystem (SWIS) zugreifen kann. "Jeder Autobahnmeister und Regionalleiter kann per Internet dieses System nutzen und zahlreiche Informationen abrufen, die laufend aktualisiert werden", erläutert ASFINAG-Abteilungleiter Heimo Maier-Farkas. Das Autobahnnetz wurde dabei in 220 Abschnitte unterteilt, um regional detaillierte Prognosen abliefern zu können -inklusive Informationen über die Art und Menge des zu erwartenden Niederschlags, Temperaturkurven, Windstärken sowie Radar- und Satellitenbild. Auf diese Weise kann jeder der 43 ASFINAG-Autobahnmeister für seinen Bereich die entsprechenden Vorkehrungen treffen und ist - sofern dieser "Wetterblick in die Zukunft" dann auch Realität wird - vorbereitet. So wird zum Beispiel derzeit für den Raum Graz für Montag, den 21. Jänner, Regen vorhergesagt. Angesichts des gefrorenen Bodens besteht somit höchste Glatteisgefahr - die ASFINAG-Streufahrzeuge werden aber bereitstehen, sollte die Prognose eintreffen.

Wetterwarnungen und Hotline

Ein Zusatzservice hat sich ebenfalls bereits bewährt. Bei überraschenden Wetterentwicklungen mit starken Störungen, wie etwa Starkregen, werden die ASFINAG-Mitarbeiter per SMS gewarnt, um schnell reagieren zu können. "Und es gibt auch eine Hotline, die rund um die Uhr mit Meteorologen besetzt ist", zählt Projektleiter Niklas Rausch, einen weiteren Vorteil der Kooperation mit der Austro Control auf. "Das heißt, wir können auch um 3 Uhr früh bei Experten die aktuelle Situation erfragen."

Je mehr Informationen, desto besser, lautet also die Devise. Aus diesem Grund hat die ASFINAG auch ein Projekt mit der TU-Wien und der Zentralanstalt für Meteorologie in zwei Testregionen gestartet. Ziel ist unter anderem, durch wissenschaftlich begleitete Messungen von Luft- und Bodentemperatur, Wasser- und Schneemenge sowie Restsalzmenge auf der Fahrbahn noch gezielter und effizienter Winterdiensteinsätze steuern zu können.

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