ÖH Innsbruck: "Öffis für Studierende zu realistischen Preisen- gehandelt muss jetzt werden!"

Innsbruck (OTS) - Es ist besser zu verhandeln und Gespräche zu führen, als Studierende mit utopischen Forderungen der Lächerlichkeit der Politik und des Volkes preiszugeben. Dazu Florian Heiß (AktionsGemeinschaft), Vorsitzender der Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft an der Universität Innsbruck (ÖH): "Die ÖH steht als Interessenvertretung mit Bgm Oppitz-Plörer, Vbgm Pitscheider sowie dem zuständigen Landesrat Steixner in Kontakt und unsere Forderungen wurden bereits deponiert. Sozialistische Studierende kochen dabei ihr eigenes Süppchen und fordern ein "alles muss gratis sein" auch im öffentlichen Verkehr ein. Wir haben konkrete Forderungen, über welche wir konstruktiv verhandeln wollen."

"An die Stadt Innsbruck hat die ÖH die Senkung des Semesterticketpreises auf 80Euro pro Semester, sowie eine Festsetzung dieses Preises für die kommenden vier Semester herangetragen. Zudem soll ein Ganzjahresticket für 150Euro und die Möglichkeit eines flexiblen Tickets mit vier, fünf oder sechs Monate Gültigkeit geschaffen werden. Das IVB Semesterticket hat mit Abstand den höchsten Preis im österreichweiten Vergleich. Der Ball liegt hier klar bei der Stadt Innsbruck, welcher unser Konzept für ein verbessertes Semesterticket bereits Ende November überreicht wurde, stellt Heiß unmissverständlich klar."

Zum Land Tirol: "Es bedarf auch einer dringenden Anpassung der VVT Tarife für Studierende durch das Land Tirol. Das Semesterticket ist pauschal nicht schlechtzureden- eine klare Entlastung braucht es vor allem für Studierende, welche nicht in der unmittelbaren Umgebung der Landeshauptstadt wohnen und somit täglich pendeln. Die Preisobergrenze muss von 638 Euro auf unter 300 Euro gesenkt werden. Nicht vergessen darf man jedoch dabei, dass auch viele Tiroler Gemeinden Zuschüsse für ihre Studierenden leisten."

"Als Studierende sind wir nun dringend auf die Politik, sowie deren Bekenntnis zur Universitätsstadt Innsbruck angewiesen. Ich erhoffe mir, dass die Verandlungen erfolgt haben werden und unsere realistischen Forderungen zur Umsetzung kommen", so Heiß abschließend.

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Florian Heiß
Vorsitzender der ÖH Innsbruck
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