Kontrollamtsbericht - SP-Mörk: WienerInnen bekommen hochqualitative Pflegeplätze

Kontrollamt bestätigt Vielfalt und Qualität der Wiener Pflegeversorgung

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien verfügt über ein breit ausdifferenziertes Leistungsspektrum in der stationären Pflege und Betreuung. Damit erhalten pflegebedürftige WienerInnen genau die Pflege, die sie im Bedarfsfall brauchen", erklärte SP-Gemeinderätin Gabriele Mörk. Denn der aktuelle Kontrollamtsbericht zur Versorgung der WienerInnen mit Pflegeplätzen bescheinigt sowohl den Pflegewohnhäusern und Geriatriezentren des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) und den Häusern zum Leben des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) als auch den privaten gemeinnützigen Pflegeeinrichtungen ein breites Pflegeangebot unterstützt durch unterschiedliche medizinische und therapeutische Leistungen. So gibt es spezielle Pflegeangebote etwa für an Demenz erkrankte Menschen, für blinde und sehbehinderte Menschen, Pflegebedürftige im Wachkoma. Neben der Langzeitpflege gibt es auch Pflegeplätze für Kurzzeitbetreuung, Remobilisation und Urlaubsbetreuung. Besonders hervorgehoben wird die Sozialarbeit in den Häusern des KAV und des KWP als integrativer Teil des Leistungsspektrums. Dabei ist die Zahl der Pflegeplätze, wie im vom Gemeinderat beschlossenen Geriatriekonzept vorgesehen, beständig erhöht worden, im Beobachtungszeitraum konkret um 452 Pflegeplätze.

Entgegen der Praxis in den Häusern zum Leben und in den privaten gemeinnützigen Einrichtungen bezahlt die Sozialversicherung Medikamente und Heilbehelfe für pflegebedürftige in den Geriatriezentren und Pflegewohnhäusern des KAV nicht. Hier übernimmt der KAV die Kosten. Das Kontrollamt kritisiert diese Praxis und bestärkt den KAV in den Verhandlungen mit der Sozialversicherung, auch hier eine Übernahme der Medikamenten- und Heilbehelfskosten. Bezüglich der Personalausstattung hat das Kontrollamt erhebliche Unterschiede erkannt. Der KAV übererfüllt die Vorgaben des Wiener Wohn- und Pflegeheimgesetzes, das KWP entspricht den Vorgaben und bei privaten Pflegeeinrichtungen wurde der Personalschlüssel in der Stichprobe bei drei Häusern leicht unterschritten. Die Übererfüllung der Personalvorgaben im KAV geht vor allem auf die Veränderungen in den Geriatriezentren zurück. In den neuen Pflegewohnhäusern wird der erforderliche Personalschlüssel bereits erreicht.

"Das Kontrollamt bestätigt, dass das Geriatriekonzept greift und Veränderungen im Sinne der WienerInnen umgesetzt werden. Jetzt geht es darum, diese inhaltlichen Verbesserungen in der stationären Pflege noch wirtschaftlicher zu erbringen", schließt Mörk.
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