LH-Stv. Josef Ackerl: Aus tiefster Überzeugung für Freiwilligkeit!

Absicherung des Sozialdienstes nicht auf 18-jährigen Männern aufbauen

Linz (OTS) - Freiwilligkeit ist der beste Antrieb für den Einsatz für die Mitmenschen - egal ob beim Bundesheer oder im Sozialdienst. "Deshalb werbe ich aus tiefster Überzeugung für eine freie Entscheidung zum Bundesheer und dafür, dass wir unseren Sozialdienst nicht ausschließlich auf 18-jährigen Männern aufbauen, sondern ihn für alle Menschen, die sich freiwillig für andere einsetzen wollen, öffnen", so Landesparteivorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl.

Dass wir ein Bundesheer brauchen, steht außer Frage. Aber wer schützen will, der muss vorausdenken und heute anpacken, wenn wir auch morgen in Sicherheit und Frieden leben wollen. Internetkriminalität, internationaler Terrorismus - das sind alles neue Herausforderungen, denen ein System, das vor einem halben Jahrhundert geschaffen wurde, nicht mehr gewachsen ist. Unser Heer muss sich von seinen historischen Strukturen befreien, damit wir auch in Zukunft optimal geschützt sind. Und optimalen Schutz gibt es nur mit durch und durch professionellem Personal. "Auch in Katastrophenfällen sind wir bei Profis besser aufgehoben als bei jungen Männern, die noch völlig überfordert sind mit einer solchen Ausnahmesituation", so Ackerl.

Auch im Zivildienst muss sich was ändern! "Ich war sowohl beim Bundesheer als auch lange Jahre in verantwortlicher Position aktiv im Sozialdienst. Daher weiß ich, dass man dort langfristige Lösungen braucht, die nicht nur auf 18-jährigen Männern aufbauen, sondern Frauen und Männern jeden Alters die Chance bieten, sich in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen - und zwar freiwillig, so Ackerl. Denn "es ist für uns oberstes Gebot, dass Pflege in Österreich in guten Händen ist. Ein Zwang zum Dienst an anderen Menschen kann für alle Betroffenen nur von Nachteil sein. Menschen, die sich aus eigenem Antrieb heraus in der Krankenpflege oder anderen sozialen Diensten einsetzen, bringen ein besonderes Maß an Mitmenschlichkeit und Einfühlungsvermögen mit. Sie machen den Unterschied - sie helfen beim gesundwerden und lindern Leid und Angst.

"Mit einem Ja zu einem Profi-Heer und dem freiwilligen Sozialjahr sichern wir Schutz und Fürsorge auch in Zukunft ab und nutzen die einmalige Chance, unser Land positiv zu verändern", ist Ackerl überzeugt.

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