WBNÖ-Penner zu ÖAAB-Sobotka: LKW-Pannen vor allem durch internationalen Frachtverkehr

Spartenobmann für Transport & Verkehr, Franz Penner, versteht Vorschlag: "Probleme bei Schneefall hauptsächlich von ausländischen LKW ohne Winterausrüstung."

St. Pölten (OTS) - Der Obmann der Sparte Transport und Verkehr, Franz Penner, zeigt Verständnis für den Vorschlag von ÖAAB-Obmann Mag. Wolfgang Sobotka für ein allgemeines LKW-Überholverbot bei extrem winterlichen Fahrbedingungen im hochrangigen Straßennetz:
"Grundsätzlich wäre ein Überholverbot eine Option, denn die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat für die Sparte Transport und Verkehr oberste Priorität. Zuerst müsste man mit der ASFINAG aber abklären, ob ein derartiges Verbot überhaupt möglich wäre." Dennoch möchte der Wirtschaftsbund-Spitzenfunktionär Penner den Vorschlag an einige Bedingungen knüpfen: "Das LKW-Überholverbot müsste von der Polizei auch dementsprechend kontrolliert und exekutiert werden, sonst läuft die Vorschrift ins Leere." Außerdem hat Penner nach Gesprächen mit ASFINAG, Feuerwehr, Polizei und dem Land Niederösterreich einen weiteren Faktor festgestellt: "Probleme bei winterlichen Bedingungen werden hauptsächlich von internationalen Frächtern ohne vorgeschriebener Winterausrüstung (Winterreifen und Schneeketten, Anm.) verursacht, die österreichischen Fahrzeuge sind nahezu ohne Beanstandungen." Wirtschaftsbund-Niederösterreich-Direktor Mag. Harald Servus schlägt Schwerpunkt-Kontrollen schon direkt an den Grenzen vor: "Viele ausländische LKW halten die Winterausrüstungspflicht, die bei uns ab dem 1. November gilt, nicht ein. Innerhalb der EU sollten sich alle Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten."

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