LH Pröll: Wir in NÖ wissen, was wir am Bundesheer und Zivildienst haben

Land NÖ hat von Wehrpflicht in der Vergangenheit mehrmals profitiert

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Wir in Niederösterreich wissen, was wir am Bundesheer, Katastrophenschutz und Zivildienst haben. So hat das Land in der Vergangenheit schon mehrmals vom Modell der Wehrpflicht profitiert. Warum also jetzt etwas abschaffen, worauf sich Land und Leute immer verlassen konnten?", betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Vorfeld der Volksbefragung am kommenden Sonntag.

"Das Beispiel Niederösterreich zeigt am besten, was Hilfe bei Naturkatastrophen heißt. Beim Hochwasser 2002 waren rund 10.000 Grundwehrdiener für uns im Einsatz. Auch bei den Unwettern im vergangenen Sommer waren wir auf die Unterstützung des Bundesheeres angewiesen. Als Landeshauptmann bin ich seit 20 Jahren als Krisenmanager erprobt und weiß, wie viele Hände im Ernstfall notwendig sind, um Katastrophen zu bewältigen und ihre Folgen zu beseitigen. Das Österreichische Bundesheer mit seinen Wehrdienern hat gemeinsam mit den Blaulichtorganisationen immer perfekte Arbeit geleistet und Menschen in schwierigen Situationen Sicherheit gegeben", informiert der Landeshauptmann.

Eng mit der Wehrpflicht verbunden ist der Zivildienst. "Ohne Zivildienst würden unsere freiwilligen Rettungsorganisationen auf einen Schlag Tausende Helfer verlieren. Über 2.500 junge Männer jährlich sind während ihres Zivildienstes für Niederösterreich im Einsatz: Alleine 1.100 bei den Rettungsdiensten, 800 in der Sozial-und Behindertenhilfe, fast 400 in der Altenbetreuung und in den Krankenanstalten. Und im Hinblick auf das Freiwilligenwesen im Land muss man wissen, dass drei von vier Zivildienern auch nach ihrem Dienst als Freiwillige weiter machen. Der Zivildienst ist für diese Organisationen also die Garantie für guten und verlässlichen Nachwuchs", betont Pröll.

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