FPÖ-Obermayr: EU will ab 2013 Tiermehl erstmals wieder als Fischfutter zulassen

Nach Rinderwahnsinn droht uns der Fische-Irrsinn

Wien (OTS) - Noch 2001 forderten Experten, insbesondere bei der Aufzucht von Raubfischen wie Lachsen und Forellen, dafür zu sorgen, dass für Fischfutter nur Mehle aus Hochseefischen verarbeitet werde. Deutsche Wissenschaftler hatten nämlich im Gehirn von Lachsen Prionen gefunden, was auf eine mögliche Infektion mit dem BSE-Erreger schließen ließ. Diese Proteine stehen im Verdacht, an der Entstehung des Rinderwahnsinns und der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit auch beim Menschen beteiligt zu sein.

Dazu der freiheitliche Europaabgeordnete Mag. Franz Obermayr:"Während Pseudo Epidemien wie die Vogelgrippe und Schweinegrippe zu medialen Massenhysterien heraufbeschworen werden, macht man sich in Brüssel über den möglichen Einzug tödlicher Erreger in unsere Nahrungsmittelkette anscheinend keine Sorgen! Der wahre Grund für diese Lockerung scheint der stark angestiegene Preis für Fischmehl zu sein, der hat sich in den letzen Jahren verdreifacht. Die Lösung kann aber nun nicht die Verfütterung von Tiermehl an Fische sein, denn Fischmehl wird ja auch an Rinder, Schafe, Schweine und Hühner verfüttert." Damit bestünde die Gefahr, dass auch im Nutzviehbereich bald schon die Regeln gelockert werden könnten und so dank Brüssel, via Kannibalismus unter Tieren, die Prionen eine tödliche Hintertür in unserer Nahrungsmittelkette finden.

"Als Europamandatar im Verbraucherschutzausschuss und Tierfreund meine ich, dass Gesundheit und Wohlergehen von Mensch und Tier immer an erster Stelle stehen müssen und spreche mich daher gegen eine Lockerung der bestehenden Sicherheitsvorkehrungen für die Verfütterung von Tiermehl aus," schließt Obermayr.

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