Pühringer: Aus Überzeugung für Wehrpflicht und Zivildienst

Bevölkerung muss sich auch in Zukunft auf die Hilfe des Bundesheeres im Katastrophenfall verlassen können

Wien, 18. Jänner 2013 (ÖVP-PD) "Die Bevölkerung muss sich auch in Zukunft bei Naturkatastrophen auf die Hilfe des Bundesheeres verlassen können. Ein Berufsheer ist zu klein, um den Katastrophenschutz flächendeckend gewährleisten zu können. Bei großen Katastrophen und längeren Einsätzen brauchen unsere Freiwilligen Feuerwehren als Ersthelfer dann auch die Unterstützung durch ein Bundesheer in der bestehenden Form mit der notwendigen Mannstärke und der entsprechenden Ausrüstung", betont Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer. Ebenso können wir auf den Zivildienst nicht verzichten, die Zivildiener sind längst eine tragende Säule unseres Sozial- und Gesundheitssystems sowie eine Quelle für das ehrenamtliche Engagement, das bei uns erfreulicherweise nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert hat. ****

Österreich steht vor einer Grundsatzentscheidung: Am 20. Jänner stimmen die Österreicherinnen und Österreicher darüber ab, ob ein bewährtes System erhalten und reformiert werden soll, oder aber ob Wehrpflicht und Zivildienst abgeschafft werden sollen. Wir setzen auf ein System, das sich in entscheidenden Situationen bewährt hat. Wehrpflicht und Zivildienst sind fest im Volk verankert und bilden die Stütze unserer solidarischen Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die das Miteinander zu einem eigenständigen Weg erhoben hat. In all den unterschiedlichsten Herausforderungen, die Österreich in den vergangenen 60 Jahren zu bewältigen hatte, haben wir gesehen: Auf unser Bundesheer ist Verlass, jede einzelne seiner Aufgaben wurde erfüllt. Es sind die Leistungen der Grundwehrdiener, die unseren Respekt verdienen. Im Katastrophenfall sind sie es, die Seite an Seite in ausreichender Mannstärke anpacken. Gleichzeitig haben wir Respekt vor dem unverzichtbaren Beitrag, den Zivildiener für unsere Gesellschaft leisten. Und wir sind stolz darauf, dass Österreich ein neutrales Land ist, das seit rund 60 Jahren auf die allgemeine Wehrpflicht baut: Als Garant für eine eigenständige Landesverteidigung. Ein Berufsheer hingegen ist im Normalfall zu teuer und im Katastrophenfall zu klein. Mit einem Ja zur Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst garantieren wir auch weiterhin ein Heer aus dem Volk, für das Volk. In einem neutralen Staat. Wir wollen Bewährtes erhalten und reformieren, statt mit Unbekanntem experimentieren.

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