Spindelegger: Geschlossenes Signal für die Sicherheit dieses Landes

Aus Überzeugung für Wehrpflicht und Zivildienst - Nein zu teuren Experimenten

Wien, 18. Jänner 2013 (ÖVP-PD) Als "geschlossenes Signal für die Sicherheit dieses Landes" bezeichnet ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Michael Spindelegger die bisherigen Erklärungen des gesamten ÖVP-Teams, des Parlamentsklubs und aller sechs Teilorganisationen. "In einer entscheidenden Frage über die künftige Sicherheit dieses Landes zeigt die ÖVP in ihrer Breite auf, worum es am 20. Jänner geht: Um eine Grundsatzentscheidung. Die Österreicherinnen und Österreicher sind aufgerufen, wohlüberlegt abzuwägen, ob wir ein bewährtes System über Bord werfen und durch etwas Unsicheres ersetzen. Die entscheidenden Fragen sind, wie wir die militärische Landesverteidigung, den Katastrophenschutz und die Versorgung der Kranken- und Pflegedienstorganisationen weiterhin absichern. "Ich will, dass die Österreicherinnen und Österreicher auch in Zukunft sicher sein können, dass sie weder Angst noch Sorge haben müssen. Dass wir im Anlassfall auch weiterhin auf Knopfdruck helfen können", so Michael Spindelegger. "Wir haben alle entscheidenden Fragen genau abgewägt und treten geschlossen – und aus Überzeugung - für ein Ja zum Erhalt von Wehrpflicht und Zivildienst ein." ****

"Unser Bundesheer hat sich seit 60 Jahren bewährt und ist bereit gestanden, wenn es gebraucht wurde. In jeder einzelnen Herausforderung haben die Menschen in diesem Land gewusst, dass auf unser Bundesheer Verlass ist! Hier sind Profis im Einsatz, die anpacken, wenn andere Hilfe brauchen. Genauso wie im Zivildienst,
wo junge Männer einen unersetzlichen Beitrag für kranke, ältere und pflegebedürftige Mitmenschen leisten. Der Zivildienst ist zu einem Erfolgsprojekt geworden. Die Entscheidung am 20. Jänner ist auch eine Entscheidung über die Wertigkeit von Solidarität in diesem Land. Eine Solidarität, die Österreich bisher ausgezeichnet hat." Der Vizekanzler abschließend: "Österreich ist ein Land, das aus eigener Kraft, unter dem Fleiß und der Tatkraft der Menschen stark geworden ist. Ein Land, das heute so gut dasteht, wie kaum ein anderes Land in Europa. Wir sind stark: Gemeinsam und füreinander haben wir Vieles bewältigt. Ich appelliere daher an jeden Österreicher, seine Stimme zu nutzen. Damit wir auch am 21. Jänner auf ein bewährtes System setzen können, ein System, das sich als Garantieerklärung für unsere Sicherheit etabliert hat: Ja zu Wehrpflicht und Zivildienst."

Österreich steht vor einer Grundsatzentscheidung: Am 20. Jänner stimmen die Österreicherinnen und Österreicher darüber ab, ob ein bewährtes System erhalten und reformiert werden soll, oder aber ob Wehrpflicht und Zivildienst abgeschafft werden sollen. Wir setzen auf ein System, das sich in entscheidenden Situationen bewährt hat. Wehrpflicht und Zivildienst sind fest im Volk verankert und bilden die Stütze unserer solidarischen Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die das Miteinander zu einem eigenständigen Weg erhoben hat. In all den unterschiedlichsten Herausforderungen, die Österreich in den vergangenen 60 Jahren zu bewältigen hatte, haben wir gesehen: Auf unser Bundesheer ist Verlass, jede einzelne seiner Aufgaben wurde erfüllt. Es sind die Leistungen der Grundwehrdiener, die unseren Respekt verdienen. Im Katastrophenfall sind sie es, die Seite an Seite in ausreichender Mannstärke anpacken. Gleichzeitig haben wir Respekt vor dem unverzichtbaren Beitrag, den Zivildiener für unsere Gesellschaft leisten. Und wir sind stolz darauf, dass Österreich ein neutrales Land ist, das seit rund 60 Jahren auf die allgemeine Wehrpflicht baut: Als Garant für eine eigenständige Landesverteidigung. Ein Berufsheer hingegen ist im Normalfall zu teuer und im Katastrophenfall zu klein. Mit einem Ja zur Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst garantieren wir auch weiterhin ein Heer aus dem Volk, für das Volk. In einem neutralen Staat. Wir wollen Bewährtes erhalten und reformieren, statt mit Unbekanntem zu experimentieren.

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