Töpperkapelle in Neubruck soll saniert werden

Kleinod soll zur NÖ Landesausstellung 2015 in neuem Glanz erstrahlen

St. Pölten (OTS/NLK) - Die Töpperkapelle in Neubruck (Scheibbs, St. Anton an der Jeßnitz) soll rechtzeitig zur NÖ Landesausstellung 2015 saniert werden: Das zwischen 1831 und 1834 vom Hammerherrn Andreas Töpper errichtete und mittlerweile denkmalgeschützte Gebäude, an dem der Zahn der Zeit kräftig genagt hat, ist - im Gegensatz etwa zum Töpperschloss - samt Orgel, Gebetsstühlen und Altar noch weitestgehend im Originalzustand erhalten.

Anläufe, das im Volksmund Andreaskapelle genannte Juwel zu erneuern, gab es bereits mehrere. Durch die NÖ Landesausstellung 2015, auf deren Areal das Bauwerk liegt, soll nun die Revitalisierung der Töpperkapelle zu einem Anliegen der gesamten Bevölkerung werden. Gerade die älteren Menschen in St. Anton an der Jeßnitz und Scheibbs hätten eine große emotionale Bindung zu der Kapelle, wie der Scheibbser Stadtarchivar Johann Schagerl weiß. Er bemüht sich gemeinsam mit weiteren Proponenten um eine Neubelebung des 2007 aufgelösten Vereins zur Erhaltung und Sanierung der Töpperkapelle.

Aktuell erarbeitet Restaurator Hannes Weissenbach in Abstimmung mit den Experten des Bundesdenkmalamts ein Sanierungskonzept. Erste Sofortmaßnahme war das Abschlagen von Putzelementen im Sockelbereich, um die Trockenlegung des Mauerwerks über die kalte Jahreszeit einzuleiten. Für diese mit dem Bundesdenkmalamt akkordierten Arbeiten wurde in Scheibbs auch ein ehrenamtlicher Hilfstrupp organisiert.

Bis März werden nun Fachleute aus den Bereichen Wandmalerei, Orgeltechnik, Steinmetzarbeiten etc. die Töpperkapelle begutachten. Danach sollen jene Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, die das Kleinod bis 2015 in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Nähere Informationen beim Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland unter 07443/866 00, e-mail presse@eisenstrasse.info, www.eisenstrasse.info.

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