Leitl/Haubner: Aus Überzeugung für Wehrpflicht und Zivildienst

Wirtschaftsbund-Spitze betont: Um Sicherheit, Zivildienst und Katastrophenschutz zu gewährleisten, ist Wehrpflicht notwendig – Kasernen sind bedeutende Wirtschaftsfaktoren

Wien, 18. Jänner 2013 (ÖVP-PD) Für den Präsidenten des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Christoph Leitl, dominieren drei Zielsetzungen: "Erstens muss die Sicherheit Österreichs gewährleistet werden. Zweitens wird der Zivildienst künftig an Bedeutung zunehmen. Drittens muss der Katastrophenschutz gewährleistet sein. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine allgemeine Wehrpflicht notwendig." Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner betont weiters: "Verantwortung für die Gemeinschaft zu tragen ist durch Wehrpflicht und Zivildienst ein gelebtes Prinzip, das wir nicht leichtfertig aufs Spiel setzen dürfen." Die Wirtschaftsbund-Spitze verweist außerdem auf den bedeutenden Wirtschaftsfaktor von rund 100 Kasernen im Land. Bauleistungen, Instandhaltungsmaßnahmen, Reinigungsdienste, aber auch Lebensmittel-Nahversorger – sie alle profitieren von den Heeresstandorten. In regionalen und strukturschwachen Gebieten braucht die Wirtschaft diese Impulse. "Die regionale Wertschöpfung der Kasernen, von Konsumausgaben der Soldaten bis zu Sanitätseinrichtungen, wird auf 350 Millionen Euro pro Jahr geschätzt", so Haubner. ****

Österreich steht vor einer Grundsatzentscheidung: Am 20. Jänner stimmen die Österreicherinnen und Österreicher darüber ab, ob ein bewährtes System erhalten und reformiert werden soll, oder aber ob Wehrpflicht und Zivildienst abgeschafft werden sollen. Wir setzen auf ein System, das sich in entscheidenden Situationen bewährt hat. Wehrpflicht und Zivildienst sind fest im Volk verankert und bilden die Stütze unserer solidarischen Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die das Miteinander zu einem eigenständigen Weg erhoben hat. In all den unterschiedlichsten Herausforderungen, die Österreich in den vergangenen 60 Jahren zu bewältigen hatte, haben wir gesehen: Auf unser Bundesheer ist Verlass, jede einzelne seiner Aufgaben wurde erfüllt. Es sind die Leistungen der Grundwehrdiener, die unseren Respekt verdienen. Im Katastrophenfall sind sie es, die Seite an Seite in ausreichender Mannstärke anpacken. Gleichzeitig haben wir Respekt vor dem unverzichtbaren Beitrag, den Zivildiener für unsere Gesellschaft leisten. Und wir sind stolz darauf, dass Österreich ein neutrales Land ist, das seit rund 60 Jahren auf die allgemeine Wehrpflicht baut: Als Garant für eine eigenständige Landesverteidigung. Ein Berufsheer hingegen ist im Normalfall zu teuer und im Katastrophenfall zu klein. Mit einem Ja zur Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst garantieren wir auch weiterhin ein Heer aus dem Volk, für das Volk. In einem neutralen Staat. Wir wollen Bewährtes erhalten und reformieren, statt mit Unbekanntem experimentieren.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Wirtschaftsbund,
Bundesleitung/Presse, Mag. Pia Mokros, Pressesprecherin, Tel.: +43
(0)1 5054796-13,Mobil: +43 (0)664 88424207,
p.mokros@wirtschaftsbund.at, http://www.wirtschaftsbund.at,
www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0007