Kräuter: "Argumentationsnotstand begleitet ÖVP-Zwangsdienstbefürworter"

Unglaubwürdigkeit, Konzeptlosigkeit, Feuerwehren und IV-Studie schwere Hypothek

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter werden im Finale vor der Volksbefragung die Glaubwürdigkeitsdefizite und der Argumentationsnotstand der ÖVP-Zwangsdienstbefürworter immer eklatanter. Kräuter: "Auch ÖVP-Anhänger fragen sich, warum die politischen Frontkämpfer ÖVP-Generalsekretär Johannes Rauch und Seniorenbundobmann Andreas Khol sich ihre Jugendzeit ohne sinnlosen Zwangsdienst und Lebenseinkommensverlust richten konnten. Weiters wird vor allem kritisiert, dass die ÖVP bis zum heutigen Tag nicht in der Lage ist, ein Konzept für die von ihr vertretene Variante vorzulegen." ****

Für Unmut sorge auch die ÖVP-Werbung mit der Panikmache zum Thema Katastrophenschutz und die fehlende Wertschätzung der Leistungen der Feuerwehren, die bekanntlich rund 95 Prozent der Einsätze bestreiten. Kräuter: "Die Klarstellung des Präsidenten des Bundesfeuerwehrverbandes Albert Kern in der 'Kleinen Zeitung' und der 'Kronenzeitung', wonach der Katastrophenschutz auch mit einem Berufsheer nicht gefährdet sei, ist die richtige Antwort auf die irreführende ÖVP-Propaganda."

Die schwerste Hypothek für Spindelegger und Co sei allerdings die volkswirtschaftliche Studie der Industriellenvereinigung, die sich glasklar für ein Berufsheer ausspricht. Kräuter: "Im heutigen Wirtschaftsblatt ist nochmals nachzulesen, dass laut ÖVP-naher Industriellenvereinigung ein Berufsheer kostengünstiger und ordnungspolitisch sinnvoller ist." (Schluss)

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