GdG-KMSfB-Suchl: Beschäftigte der Wiener Theater verdienen faire Gehaltsanpassung

Kollektivvertragsverhandlungen unterbrochen - Gewerkschaft fordert neue Gespräche

ÖGB (OTS/Wien) - "Noch vor der Energiewoche müssen die Gespräche wieder aufgenommen werden. Als Eigentümer der betroffenen Theater ist jetzt die Politik am Zug", forderte heute, Freitag, Richard Suchl aus dem Kollektivvertragsbüro der GdG-KMSfB (Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), nach der Unterbrechung der Kollektivvertragsverhandlungen für Wiener Bühnen Verein und Vereinigte Bühnen Wien.++++

"Derzeit liegt von Seiten der Dienstgeber kein Angebot auf dem Tisch", erklärte Suchl. Die Verantwortlichen sollten sich ins Gedächtnis rufen, dass die Beschäftigten in Theaterbetrieben im Durchschnitt ohnehin schlecht bezahlt sind. "Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Einstiegsgehältern von gerade 1.283 Euro als einzige Beschäftigtengruppe zur Sanierung der Wirtschaftskrise herangezogen werden", stellte Suchl klar. Falls vor Beginn der Energiewoche kein Gesprächstermin feststeht, stehen die Beschäftigten zu gewerkschaftlichen Maßnahmen bereit.

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