30 Millionen Tonnen-CO2 Einsparung durch den Einsatz von erneuerbaren Energien

Wien (OTS) - Erneuerbare Energien starten mit Schwung ins neue Jahr. Aber: Plank fordert, faire Diskussion um den Ausbau und die Kosten von Ökostrom und eine rasche Umsetzung emissionsrelevanter Maßnahmen.

"Der einzige Weg nennenswerte, rasche Reduktionen von Treibhausgasen zu erzielen, führt einzig und alleine über den konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger Senkung unseres Energieverbrauchs. Das zeigen eindeutig die aktuellen Zahlen zu den heimischen CO2-Emissionen" so Präsident Plank von Erneuerbare Energie zur heute präsentierten Treibhausgasinventur.

Die Statistik zeigt, dass die jährlichen Treibhausgasemissionen, die durch den Einsatz von erneuerbaren Energien eingespart werden, bereits mehr als 30 Millionen Tonnen betragen. Tendenz steigend. Denn der Ausbau erneuerbarer Energien hat in den letzten beiden Jahren wieder deutlich an Fahrt aufgenommen; etwa die Windenergie, die im Jahr 2012 mit 300 Megawatt noch nie so viel Leistung bei Strom aus Windkraft zubauen konnte. Oder die Photovoltaik, die in den letzten beiden Jahren ihre Ausbaumengen jedes Jahr verdoppeln konnte. Mit dem neuen Ökostrom-Gesetz aus 2012 erwartet sich die Branche einen weiteren, notwendigen Ausbau bei Ökostrom-Anlagen in den nächsten Jahren. Und erste Meilensteine in der Energieversorgung werden bereits 2013 gesetzt: So wird Burgenland als erste Region weltweit stromautark.

"Chance erneuerbare Energie wahrnehmen" bedeutet faire Diskussion über die Kosten der Energiewende führen.

"Umso wichtiger ist es daher gerade jetzt, den erneuerbaren Energien den Rücken zu stärken. Daher fordern wir zum Ersten vom staatlichen Regulator E-Control eine faire Diskussion über die Unterstützungsvolumina für Ökostrom zu führen, damit die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, sich ein objektives Bild über die Kosten von Ökostrom machen zu können. Ökostrom ist kein Kostentreiber bei der Energieversorgung. Kostentreiber - das zeigen die Statistiken sind in erster Linie treibhausgasverursachende fossile Energieträger. Und zum Zweiten fordern wir von den zuständigen Ministerien, dass konkrete, emissionsrelevante Maßnahmen besonders auch im Wärme- und Verkehrsbereich umzusetzen. Denn nur durch den Ausbau von erneuerbaren Energien begleitet von entsprechenden Sanierungsmaßnahmen können wir weitere Treibhausgasemissionen verhindern", fordert Plank abschließend.

EEÖ-Erneuerbare Energie ist der Zusammenschluss der wichtigsten Ökoenergie-Verbände Österreichs in gemeinsamen Themenfeldern. Ziel des Verbandes ist die mittelfristige Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien in den Bereich Wärme, Strom und Treibstoff.

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