Kadenbach: Für Bienen schädliche Insektizide müssen endlich verboten werden

EFSA bestätigt erneut Gefahren durch Neonicotinoide

Wien (OTS/SK) - "Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat erneut bestätigt, was seit längerem bereits vermutet wurde, aber von Seiten der Landwirtschaft noch immer vehement bestritten wird:
Insektizide die zur Gruppe der Neonicotinoide gehören, tragen zum Bienensterben bei", so die SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Sie plädiert daher für ein Verbot dieser Insektizide, denn, so Kadenbach, "das Bienensterben hat mittlerweile dramatische Ausmaße erreicht". Werde nicht rasch gehandelt, dann könne man den Verlust der Bienenvölker nicht mehr kompensieren. ****

Auch in Österreich werde die giftige Maisbeize in der Landwirtschaft eingesetzt, es sei höchst an der Zeit, dieses Insektizid zu verbieten. "Minister Berlakovich kann nicht länger die Augen vor den Fakten verschließen. In seiner Funktion als Umweltminister müsste es ihm ein Anliegen sein, die Ausbringung potentiell gefährlicher Chemikalien auf österreichischen Feldern zu verbieten", sagt Kadenbach, Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments. Doch nicht nur der Landwirtschaftsminister sei gefordert, sondern auch die EU-Kommission müsse endlich effiziente Maßnahmen ergreifen, um das Bienensterben zu stoppen. Neben einem Verbot der Neonicotinoide fordert Kadenbach auch, dass in der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014 der Bienengesundheit besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse. (Schluss) mo/mp

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