FPÖ-Stefan: Gläubige dürfen nicht in der Ausübung ihrer Religionsfreiheit behindert werden

Durch die Besetzung der Votivkirche werden die Christen dieser Pfarre in der Ausübung ihrer Religion behindert

Wien (OTS) - "Was bei Angehörigen anderer Religionen mit Proteststürmen beantwortet werden würde, wird bei Christen in Österreich einfach übergangen", empört sich der freiheitliche Verfassungssprecher NAbg. Mag. Harald Stefan. Die Besetzung der Votivkirche durch größtenteils pakistanische, vermutlich also islamische, Asylbewerber und deren, meist aus Deutschland importierten, Rahmenpersonals aus Berufsprotestierern und Berufsrandalierern, hätte die durchgehende Schließung der Kirche, bis auf die Zeiten der Sonntags- und Samstagsabendmessen, erzwungen, wodurch den Gläubigen zu den anderen Zeiten ihr verfassungsmäßiges Recht auf freie Religionsausübung verweigert würde. Die Angehörigen der Pfarre der Votivkirche könnten also unter der Woche ihre Kirche nicht betreten, um Andacht zu halten, weil sie am Eingang zur Kirche von martialischen Sicherheitsbeamten abgewiesen würden.

Das wäre für eine Demokratie eine untragbare Situation, entgegen den Freiheitsrechten, hält Stefan fest. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass den Gläubigen ja auch noch, trotz dieser Sperre der Kirche, weiterhin Kirchensteuer abverlangt werde. In diesem Zusammenhang stelle sich die Frage, wer für die Bezahlung der Wachdienstes, der mobilen WC-Anlagen und der Reinigung der Kirche, die sich laut eines Artikels in der Zeitung "Standard" in einem ziemlich bedenklichen Zustand befinden müsse, aufkomme. Die bedenklichen hygienischen Zustände in der Votivkirche würden zudem den mangelnden Respekt der Besetzer vor der Religion und der Kultur ihres Gastlandes beweisen, was selbstverständlich auch für die Berufschaoten aus Deutschland gelte. "Ich fordere deshalb Kardinal Schönborn und die zuständigen Stellen der Stadt Wien auf, die Kirche für die Gläubigen wieder frei zu machen und in einen Zustand zu versetzen, der die religiösen Gefühle dieser Menschen nicht beleidigt", so Stefan abschließend.

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