E-Wirtschaft: Löhne und Gehälter steigen im Schnitt um 3 Prozent

Erfolgreicher Abschluss der konstruktiven Verhandlungen berücksichtigt Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und sichert Wettbewerbsfähigkeit der E-Wirtschaft

Wien (OTS) - Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der österreichischen Elektrizitätswirtschaft konnten nach zwei Verhandlungsrunden am 16. Februar 2013 erfolgreich abgeschlossen werden. Das Verhandlungsergebnis sichert den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der E-Wirtschaft nach fairen und konstruktiv geführten Verhandlungen einen angemessenen Lohn- und Gehaltsabschluss, abgestimmt auf das wirtschaftliche Umfeld der Branche. Die Löhne und Gehälter der Branche steigen mit Wirkung vom 1. Februar 2013 zwischen 3,2 Prozent und 2,8 Prozent, wobei die niedrigeren Gehaltsgruppen stärker berücksichtigt werden.

Der Kollektivvertrag, der zwischen der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) und Oesterreichs Energie ausverhandelt wurde, gilt für rund 16.000 Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer in den österreichischen Elektrizitätsunternehmen. Die Gewerkschaften und Oesterreichs Energie zeigten sich nach Abschluss der Gespräche zufrieden mit dem konstruktiven Verhandlungsklima, wobei auch aktuelle Fragen des Rahmenrechts behandelt wurden. Die Kollektivvertragspartner vereinbarten zielgerichtete Gespräche zum Thema "lebensphasengerechte Arbeitszeitmodelle".

Der Kollektivvertragsabschluss im Detail:

Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter
zwischen 3,2 % und 2,9 %
Erhöhung der Ist-Löhne und Ist-Gehälter in den unteren Gehaltsgruppen um 3 %
Erhöhung der Ist-Gehälter in den höheren Gehaltsgruppen zwischen 2,9 und 2,8 %
Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 3,2 %
Erhöhung der Aufwandsentschädigungen um 2,5 % und
Erhöhung der Zulagen um 3,0 %

Der Kollektivvertrag tritt am 01,02.2013 in Kraft

Über Oesterreichs Energie

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Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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