RECLAY UFH: Marktliberalisierung bringt Kostenvorteile für Bürger

Begutachtungsentwürfe zu AWG 2002 und Verpackungs- verordnung versprechen mehr Wettbewerb

Wien (OTS) - Die vom Umweltministerium ausgesandten Entwürfe zur Reform des Abfallwirtschaftsgesetzes und der Verpackungsverordnung haben den hohen Erwartungen in weiten Teilen standgehalten: "Erstmals wird in Österreich ein praktikabler Weg zur Implementierung des Wettbewerbs im Bereich der Haushaltsverpackungen aufgezeigt", ist Dr. Christian Keri, Geschäftsführer der Reclay UFH, zufrieden. Kernstück der Begutachtungsentwürfe ist die Regelung, dass private Entsorger und Kommunen, die bislang ausschließlich im Auftrag der Altstoff Recycling Austria (ARA) Verpackungen gesammelt haben, zukünftig auch Verträge mit Mitbewerbern abschließen müssen. Ferner sollen alle Wettbewerber an der Vergabe der Sammlung beteiligt werden. "Diese Maßnahmen sind wichtige Schritte, um die österreichischen Monopolstrukturen endgültig dorthin zu schicken, wo sie hingehören:
In die Vergangenheit!", so Keri.

Dass eine Wettbewerbsöffnung zu Einsparungen und Qualitätsverbesserungen führt, zeigt ein Blick nach Deutschland: Eine erst kürzlich abgeschlossene Untersuchung des Bundeskartellamtes hat eine Kostensenkung für die Verpackungsentsorgung um über 50% errechnet - bei gleichzeitig steigenden Recyclingquoten. Für einen Vier-Personen-Haushalt liegt die Ersparnis bei 50 Euro pro Jahr. "Es ist höchste Zeit, diesen erfolgreichen Weg auch in Österreich zu gehen. Für die Bürger wird sich durch die Neuregelungen nichts ändern - außer, dass am Jahresende mehr Geld im Portemonnaie bleibt", freut sich Christian Keri.

"Von der Wirtschaftskammer befürchtete zusätzliche Verpflichtungen sind Panikmache."

Den von der Wirtschaftskammer Österreich befürchteten neuen Verpflichtungen für Inverkehrbringer, gewerbliche Abfallstellen und Systeme, die mit den Novellierungen einhergehen könnten, sieht man gelassen entgegen. "Den Rechtstexten können wir derartige Verpflichtungen nicht entnehmen", stellt der Geschäftsführende Gesellschafter der Reclay UFH, Mag. Walter Tanzer, klar. "Sie sind nichts weiter als Panikmache." Allerdings sei es selbstverständlich, die erzielten Altstofferlöse zur Kostensenkung in die Tarife einzurechnen. Anders könne man im Wettbewerb nicht überleben.

Teil der Rahmenbedingung muss es aber sein, dass die hohen Überschüsse der ARA aus ihrer bisherigen Monopolstellung nicht dazu benutzt werden, Tarife künstlich zu senken und so Mitbewerber aus dem Markt zu drängen. Entgegen der Auffassung der ARA-nahestehenden Wirtschaftskammer stellt dies keinen Eingriff in das Eigentumsrecht dar, sondern ist vielmehr die konsequente Umsetzung geltenden Kartellrechts. Dieses verbietet marktbeherrschenden Unternehmen, nicht kostendeckende Preise am Markt anzubieten. "Wofür die ARA ihre in den letzten Jahren eingenommenen Überschüsse von etwa 75 Mio. Euro verwendet, ist letztlich ihre Entscheidung. Vielleicht wäre es aber eine Überlegung wert, dass Geld den Kunden und somit der Wirtschaft zufließen zu lassen", so Walter Tanzer abschließend.

Über Reclay UFH

Die Reclay UFH GmbH führt das Systemgeschäft von Reclay im Bereich der Verpackungsentsorgung in Österreich durch. Als Basis für die langfristig angelegte Zusammenarbeit hat die Reclay Group im Jahr 2010 die Anteilsmehrheit an der Gesellschaft von der UFH Holding übernommen. Die Reclay UFH positioniert sich als qualitätsorientiertes, alternatives System im österreichischen Markt und kann dabei auf die langjährige Erfahrung des UFH in diesem Bereich zurückgreifen.

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Mag. Walter Tanzer, Reclay UFH GmbH
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