FP-Gudenus zu Schönborn-Kritik: Kardinal geht üblen Polit-Agitatoren auf den Leim

Kein Frieren in der Nacht, kein Hungerstreik - nur Entweihung einer für uns bedeutsamen religiösen Stätte

Wien (OTS/fpd) - Sich unter Vortäuschung von Verfolgungsgründen in ein fremdes Land einzuschleichen und dort auf Kosten der Steuer- und Gebührenzahler ein arbeitsfreies Leben zu führen ist kein Asylbetrug, so die seltsame Rechtsauffassung des Wiener Kardinals Christoph Schönborn. Ja, nicht einmal die weitgehende Schließung einer katholischen Kirche für die Gläubigen durch Moslems und das Urinieren in diese bedeutende religiöse Stätte stößt bei Schönborn auf Kritik. Sehr wohl aber kritisiert seine Eminenz jene, die ein solch illegales und unwürdiges Verhalten verurteilen, nämlich die FPÖ. "Dass sich ein Kleriker in dieser Form in Rechtsstaatlichkeit und Innenpolitik einmischt, das halte ich für höchst bedenklich", erklärt dazu Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus.

Besonders irritiert Gudenus, dass ein Kirchenoberhaupt sich von deutschen Polit-Agitatoren derart an der Nase herumführen lässt:
"Offensichtlich haben ihm die Caritas-Mitarbeiter nicht berichtet, dass es sich beim angeblichen Frieren in der kalten Kirche und dem Hungerstreik um eine reine Posse handelt, um Aufmerksamkeit zu erregen." Er klärt Schönborn auf: "In Wirklichkeit beschweren sich etwa laufend Studenten, weil die Illegalen, deren Asylansuchen bereits durch die Bank rechtskräftig negativ beschieden wurden, nicht nur die Votivkirche, sondern auch ein benachbartes und wohltemperiertes Uni-Institut gekapert haben, sich auch dort breitmachen und dort auch durchaus nahrhaften Mahlzeiten einnehmen." Sein wohlgemeinter Rat an Schönborn: "Ich ersuche Sie dringend, sich nicht unreflektiert vor einen Polit-Karren spannen zu lassen! Die in ihrer Heimat in keiner Weise verfolgten Kirchen- und Unibesetzer erweisen echten Flüchtlingen einen Bärendienst, weil diese natürlich nun Gefahr laufen, mit den lautstarken Gesetzesbrechern in einen Topf geworfen zu werden." (Schluss)

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