CARE: Zugang von Hilfsorganisationen zu Not leidender Bevölkerung im Norden Malis muss sichergestellt werden

660.000 Kinder von akuter Mangelernährung bedroht

Wien/Bamako (OTS) - In Folge der jüngsten Kampfhandlungen im
Norden Malis ruft CARE alle Akteure dazu auf, den humanitären Korridor zu achten und auszuweiten, damit Hilfsorganisationen dringend benötigte Hilfsgüter in die betroffenen Regionen liefern können. "Aufgrund des gewaltsamen Konfliktes sind humanitäre Organisationen wie CARE dazu gezwungen, ihre Hilfsleistungen stark einzuschränken oder ganz zu stoppen", berichtet CARE-Geschäftsführerin Andrea Wagner-Hager. "Doch wir müssen schnellstmöglich lebensrettende Nahrung, Unterkünfte und medizinische Versorgung bereitstellen, denn nach der letztjährigen Hungerkrise und den anhaltenden politischen Unruhen haben die Menschen im Norden von Mali ihre letzten Reserven verbraucht."

Mali hat sich von der Hungerkrise, von der 2012 mehrere Länder der Sahelzone betroffen waren, noch nicht erholt, obwohl in den letzten Monaten wieder mehr Regen fiel. Viele Felder und Bauernhöfe mussten aufgrund der schwierigen Sicherheitslage verlassen werden. "Derzeitige Schätzungen sprechen von rund 660.000 Kindern unter fünf Jahren, die in diesem Jahr unter akuter Mangelernährung leiden werden. Wenn die Kämpfe andauern und Menschen dadurch von humanitärer Hilfe abgeschnitten sind, wird der Teufelskreis aus Hunger und Gewalt weitergehen", ist Andrea Wagner-Hager überzeugt.

CARE arbeitet eng mit lokalen Behörden, dem Welternährungsprogramm und anderen internationalen Partnern zusammen, um eine schnelle und effiziente Hilfe für die betroffenen Regionen zu gewährleisten. Das CARE-Nothilfeteam bereitet sich darauf vor, Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter wie Decken, Kochutensilien und Seife zu verteilen.

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