Bilanz 2012 der AK Oberösterreich: Mehr als 85 Millionen Euro erkämpft

Linz (OTS) - Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat im vergangenen Jahr mehr als 348.000 Menschen beraten. In arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten und in Insolvenzverfahren wurden mehr als 85 Millionen Euro erkämpft. Nicht nur deswegen ist die AK die vertrauenswürdigste Institution in Oberösterreich.

Auf einer Skala von 1 (kein Vertrauen) bis 5 (großes Vertrauen) erhält die AK Oberösterreich von ihren Mitgliedern den Mittelwert 3,91 und liegt damit an erster Stelle - vor der Gebietskrankenkasse (3,69) und dem AMS (3,32). Dieses Ergebnis brachte eine repräsentative IFES-Umfrage im Auftrag der AK.

57 Prozent der Mitglieder hatten bereits Kontakt mit der AK, 94 Prozent waren damit zufrieden. Alleine im Jahr 2012 wandten sich 348.458 Menschen zur Beratung an die AK Oberösterreich. In mehr als 17.000 arbeits- und sozialrechtlichen Fällen ging die AK für ihre Mitglieder vor Gericht.

Viele Arbeitnehmer/-innen, denen Geld vorenthalten wurde, agierten zaghafter als in den Jahren zuvor. Sie kamen zwar zur Beratung, verzichteten aber aus Angst um ihren Arbeitsplatz auf die Rechtshilfe der AK. Dennoch wurden 2012 in arbeits- und sozialrechtlichen Angelegenheiten und in Insolvenzverfahren 85,095.346 Euro an offenen Ansprüchen für Mitglieder der AK Oberösterreich erkämpft. "Im Arbeitsrecht ging es dabei vor allem um Beendigungsansprüche und offenes Entgelt, im Sozialrecht insbesondere um Fragen rund um die Pension", erklärt AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.

Laut IFES-Umfrage halten 94 Prozent der Befragten die Arbeiterkammer für eine wichtige Interessenvertretung. "Daher werden wir auch 2013 wieder vehement für eine gerechtere Verteilung, für die Einführung von Vermögenssteuern, für die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie für Investitionen ins Bildungssystem kämpfen", kündigt AK-Präsident Kalliauer an.

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