Kleinwasserkraft begrüßt die Fortführung des Kleinwasserkraftprogramms in Niederösterreich

Wien (OTS) - Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf gab heute die Fortführung der Niederösterreichischen Kleinwasserkraftförderung bekannt. "Es ist sehr erfreulich, dass das Land Niederösterreich die erfolgreiche Aktion fortsetzt. Bereits seit mehreren Jahren wird dadurch insbesondere in der Revitalisierung von Kleinwasserkraftanlagen ein positiver Anreiz gegeben, der zu einer deutlichen Steigerung des Stromanteils aus Wasserkraft geführt hat.", so Johann Taubinger, Landessprecher von Kleinwasserkraft Österreich in Niederösterreich.

Taubinger hält auch fest, dass eine Kleinwasserkraftunterstützung gerade jetzt, da ein anhaltend niedriges Preisniveau an den Stromhandelsbörsen für Anlagen ohne Anspruch auf Tarifförderung zu einem immer größer werdenden Problem wird, besonders wichtig ist.

Die Kleinwasserkraftunterstützung mit der begleitende Beratungsaktion, welche das Land Niederösterreich fördert und Kleinwasserkraft Österreich im Auftrag des Landes abwickelt, zeigt deutliche Erfolge: "Rund 175 Beratungen bei Kraftwerksanlagen wurden durchgeführt und dabei das Potential zur Steigerung der Stromproduktion und die Erfordernisse zur ökologischen Anpassung der Anlage erhoben. Bereits jetzt wurden in Folge 40 Projekte realisiert, weitere befinden sich in Vorbereitung. Das bedeutet nicht nur Investitionen in die regionale Wirtschaft, sondern zusätzlicher Ökostrom - bisher für mehr als 12.000 Haushalte. Das bei gleichzeitiger Erreichung beziehungsweise Erhaltung des guten Gewässerzustandes.", erklärt Taubinger den Nutzen der Aktion.

Rund 145.000 Haushalte können aktuell mit dem in Niederösterreich produzierten sauberen Kleinwasserkraftstrom versorgt werden. "Wir freuen uns, dass die Kleinwasserkraft in Niederösterreich auch weiterhin ein wesentlicher Faktor der Energiebereitstellung sein soll. Wir hoffen daher auch in Zukunft auf die tatkräftige Unterstützung der Kleinwasserkraft durch unseren Energielandesrat Dr. Pernkopf, etwa auch wenn es um die Fortführung der mit Jahresende vorerst endenden Förderung von gewässerökologischen Maßnahmen durch den Bund und das Land geht.", hält Taubinger abschließend fest.

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