FPÖ-Gartelgruber: Vorzeitige Entlassung von Salzburger Vergewaltiger ist Skandal!

Mann saß für mehrfache Vergewaltigung einer Minderjährigen keinen Tag im Gefängnis!

Wien (OTS) - "Die bedingte vorzeitige Entlassung eines Mannes, der wegen mehrfacher Vergewaltigung einer Minderjährigen verurteilt worden ist, ist ein Skandal erster Güte. Nachdem der Vergewaltiger keinen einzigen Tag ins Gefängnis musste, ist mit dieser Entscheidung jetzt der Gipfel der Opferverhöhnung erreicht", zeigt sich die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber empört, über die Entscheidung des Landesgerichtes Salzburg, dem mehrfachen Salzburger Vergewaltiger nach vier Monaten Hausarrest jetzt die bedingte Entlassung zu bewilligen.

"Man muss sich das einmal vorstellen: Ein Mann wird wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexuellen Missbrauches einer Minderjährigen verurteilt. Nachdem er gerade einmal vier Monate Hausarrest hinter sich hat, wird jetzt auch noch der Rest der ohnehin unverständlich milden Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Das ist unglaublich! Aus generalpräventiver Sicht ist das ein verheerendes Signal. Es ist höchst an der Zeit, dass Vergewaltigung in Österreich endlich als das behandelt wird, was es ist: Ein schweres Verbrechen und kein Kavaliersdelikt", so Gartelgruber, die eine Verschärfung der einschlägigen Strafdrohungen sowie eine massive Einschränkung jeglicher Hafterleichterungen für Sexualstraftäter fordert. In Österreich müsse endlich der Opferschutz und nicht die Verhätschelung der Täter an erster Stelle stehen.

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