Ein schlechter Witz, Herr Minister Hundstorfer!

Enkel und Großeltern stimmen am Sonntag gemeinsam für Wehrpflicht und Zivildienst!

Wien, 16. Jänner 2013 (OTS) Wie dem heutigen "Standard" zu entnehmen ist, empfiehlt Minister Hundstorfer jungen Menschen, sie mögen ihren Großeltern – sofern diese für die Wehrpflicht eintreten – empfehlen, am Sonntag zu Hause zu bleiben. Dazu halten Susanne Walpitscheker, stv. Generalsekretärin im Österreichischen Seniorenbund, und Axel Melchior, Generalsekretär der Jungen ÖVP, fest: "Das kann nur ein schlechter Witz sein, Herr Minister! Wir pflegen dazu in der ÖVP jedenfalls ein anderes Demokratie- und Generationenverständnis. Alle Wahlberechtigten, gleich welchen Alters, sind von uns herzlich eingeladen, an der ersten
bundesweiten Volksbefragung teilzunehmen. Aus unserer Sicht ist aktive Mitbestimmung keine Frage des Alters sondern der Überzeugung – die Sache mit der Bürgerbeteiligung nehmen wir nämlich ernst." Die Generalsekretäre ergänzen weiter: "Wenn zudem heute SPÖ-Pensionistenchef Karl Blecha per Aussendung mitteilt: 'Ja zur Bürgerbeteiligung an Entscheidungen - Nein zum daheimbleiben und nachher murren', so kann dies höchstens als Aufruf an seinen Parteifreund Hundstorfer gemeint sein. Denn weder den Senioren,
noch den Jungen muss dies extra ausgerichtet werden." ****

Abschließend betonen Melchior und Walpitscheker: "In der ÖVP stimmen Jung und Alt gemeinsam für Wehrpflicht und Zivildienst. Denn die Wehrpflicht und der Zivildienst leisten aus unserer Sicht einen dreifachen Beitrag: Einen Beitrag für das Land, einen Beitrag für den einzelnen Menschen und einen Beitrag für die Integration. Für das Land leistet die Wehrpflicht einen Beitrag für den Erhalt sozialer Systeme und Hilfe in Notfällen und Katastrophen. Für den Einzelnen ist die Wehrpflicht eine Zeit in der man, wenn sie sinnvoll gestaltet wird, wichtige Kompetenzen erwirbt:
Eigenverantwortung, Teamgeist und Fleiß. Auch für die Integration ist die Wehrpflicht wertvoll: Viele Schritte im Integrationsprozess werden durch sie möglich. Sie bringt unsere Gesellschaft zusammen, über alle sozialen Schichten und verschiedenen Gruppen hinweg:
Stadt und Land, arm und reich, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Die Wehrpflicht verankert unser Heer und den Zivildienst in allen Bevölkerungsteilen und trägt zu einer solidarischen Gesellschaft bei. Wer eine Stimmkarte beantragt hat, möge diese bitte heute ausgefüllt zur Post bringen, damit die gültige Stimmabgabe gesichert ist."

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Seniorenbund, stv. Generalsekretärin Susanne
Walpitscheker, 0650-581-78-82, swalpitscheker@seniorenbund.at,
www.seniorenbund.at
Junge ÖVP, Stephan Mlczoch, 0664/859 29 33,
stephan.mlczoch@junge.oevp.at, http://junge.oevp.at,
http://facebook.com/jungeoevp

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