• 16.01.2013, 11:55:45
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VP-Holdhaus und Flicker ad TierQuarTier: Mehr Projekttransparenz, effektiver Lärmschutz und Einbindung der Anrainer gefordert

Wien (OTS) - "Die Errichtung des neuen TierQuarTiers in der
Donaustadt darf nur unter strengen lärmschutztechnischen Auflagen und
unter der größtmöglichen Beteiligung der betroffenen Bevölkerung
erfolgen", betonen heute die Umweltsprecherin der ÖVP Wien, Karin
Holdhaus und der Donaustädter Gemeinderat Martin Flicker. Die ÖVP
Wien habe heute im zuständigen Planungsausschuss der Aufhebung der
Bausperre nur unter dieser Prämisse zugestimmt. Die bisherige
Ignoranz der Anrainerproteste stehe zwar im Widerspruch zu den
Beteuerungen des zuständigen Ressorts, aber umso mehr liege der Ball
nunmehr bei der zuständigen Umweltstadträtin Sima, bei der die
Verantwortung für das vorliegende Projekt liege. "Es muss daher
seitens der städtischen Projektbetreiber alles unternommen werden,
damit die Anrainerinnen und Anrainer von etwaigen vom Betrieb des
Tierschutzheims ausgehenden Lärm- und sonstigen Belästigungen
geschützt werden", ergänzt Flicker.

Wien brauche eine ausreichende Kapazität an Tierheimplätzen, aber der
Ausbau des Betreuungsangebotes dürfe zu keiner Verschlechterung der
Lebensqualität für die betroffenen Anrainerinnen und Anrainer führen.
Daher sei die Stadt Wien gefragt, gemeinsam mit den Bürgerinnen und
Bürgern vor Ort eine optimale Gestaltung und Abwicklung des Projektes
zu garantieren. Angesichts der rund um das Projekt immer brisanter
auftretenden Fragen fordert Holdhaus weiters eine bessere
Projekttransparenz seitens der zuständigen Stadträtin. Darüber hinaus
sollte man durch die Sicherung des bestehenden
Tierschutzhaus-Standortes in Vösendorf eine flächendeckende
Versorgung mit Tierschutzheimplätzen garantieren.

Derzeit jedenfalls seien zahlreiche Fragen der Projektabwicklung und
der Finanzierung nach wie vor offen. "Der Projektstart für das
vorliegende Projekt sollte daher erst nach der Klärung dieser Fragen,
der erfolgreichen Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie der
Sicherstellung der Lärmschutzmaßnahmen erfolgen", betonen Holdhaus
und Flicker abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

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