Pensionistenverbands-Präsident Blecha: Ja zur Bürgerbeteiligung! Nein zur Wehrpflicht!

Profis fürs Heer und motivierte Freiwillige für den Sozialbereich!

Wien (OTS/SK) - Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha richtet einen leidenschaftlichen Appell an die ältere Generation zur Volksbefragung am 20. Jänner 2013:
"Wir Älteren fordern mehr Bürgerbeteiligung an den Entscheidungsprozessen. Denn sehr viele Entscheidungen ökonomischer Machtgruppen sind der parlamentarischen Gesetzgebung und der Überprüfbarkeit entglitten. Die älteren und erfahrenen, die besonnenen Österreicherinnen und Österreicher werden daher die Gelegenheit nützen und am 20. Jänner bei der Bundesheer-Volksbefragung teilnehmen." ****

Das Bundesheer und der Zivildienst seien in der heutigen Form nicht mehr zeitgemäß. Heute werden keine konventionellen Kriege mehr innerhalb Europas geführt. "Wir sind mit neuen Bedrohungen unserer Sicherheit konfrontiert - Cyberkriminalität und Terrorismus. Dem ist nur mit absoluten Profis entgegenzutreten! Profis, die auch mit Flug-und Bergegerät und ständig trainiert für den Katastropheneinsatz bereitstehen", erklärte Blecha.

"Warum also unseren jungen Männern sechs Monate ihres Lebens stehlen? Für ein überholtes, ineffizientes System, das es für 90 Prozent der europäischen Bevölkerung nicht mehr gibt?! Das jeden Einzelnen 77.000 Euro kostet und wodurch der Wirtschaft viele Millionen an Wertschöpfung entgehen", betonte Blecha.

"Für Rettung und Hilfsdienste braucht man keine Zwangsverpflichtung. Sondern gut ausgebildete, korrekt bezahlte, motivierte Menschen! Das freiwillige Soziale Jahr bietet Männern und Frauen eine entsprechend entlohnte Tätigkeit in Krankenhäusern, bei sozialen Hilfsdiensten, bei Blaulichtorganisationen wie Rotes Kreuz und Samariterbund, bei Behinderteneinrichtungen und Pflegeheimen und eine neue Berufsperspektive mit Zukunft."

Deshalb:
* Ja zur Bürgerbeteiligung an Entscheidungen - Nein zum daheimbleiben und nachher murren
* Ja zum freiwilligen Profiheer für Sicherheit und Katastropheneinsatz - Nein zur Wehrpflicht, die jungen Männern 6 Monate stiehlt
* Ja zum freiwilligen Sozialdienst - Nein zum zwangsverpflichteten Zivildienst

(Schluss) up/mp

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