ÖAMTC: Parken bei Schneelage kann teuer kommen

Wer die Straßenbahn behindert, muss mit Kosten von 270 Euro rechnen

Wien (OTS) - Für die nächsten Tage sind starke Schneefälle auch in Wien vorhergesagt. Und auch wenn die Kontrolle der Kurzparkzonen ausgesetzt sein sollte, ist beim Parken vor allem auf Schienenstraßen besondere Vorsicht geboten: Knapp 270 Euro (Anonymverfügung + Kosten für den Feuerwehreinsatz) kann es laut ÖAMTC kosten, wenn ein nicht ordentlich am Fahrbahnrand geparktes Fahrzeug die Straßenbahn behindert.

Auto wird zum Fahrbahnrand "gewippt"

Ein bekanntes Bild: Bereits mehrere Straßenbahnen stehen aufgereiht, weil ein Auto zu weit vom Fahrbahnrand parkt und die "Bims" nicht vorbeifahren können. Die Feuerwehr muss ausrücken und sechs Mann "wippen" das Fahrzeug näher zum Straßenrand.

Kosten

Autofahrer müssen mit mindestens 72 Euro für die Anonymverfügung rechnen, dazu kommen zusätzliche Feuerwehr-Kosten ab Alarmierung bis zum Einrücken von 7,90 Euro pro Minute. Bei einer Minimal-Einsatzdauer von durchschnittlich 25 Minuten beträgt dies stolze 197,50 Euro. Insgesamt entstehen knapp 270 Euro an Unkosten.

ÖAMTC-Tipp: Neben den Straßenbahnschienen befinden sich deutlich sichtbare Felder: Beim Aussteigen darauf achten, dass diese mit keinem Fahrzeugteil überragt werden! Sind die Felder wegen Schneelage nicht erkennbar, sollte der Lenker besonders darauf achten, knapp zum Fahrbahnrand zu parken.

(Schluss)
Harald Lasser

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