FP-Gudenus: 35 Milliarden Euro-Schattendepot in Wien?

Nach Skandal bei ihren Salzburger Genossen fordert Gudenus Aufklärung von der Wiener SPÖ

Wien (OTS/fpd) - Ein Schattendepot im Umfang von fast sieben Milliarden Euro für Spekulationen ist in Salzburg aufgetaucht, berichtet das Nachrichtenmagazin "profil". "Bei diesen Dimensionen glaubt wohl selbst der Naivste nicht mehr, dass das ohne Wissen und ohne Genehmigung der regierenden Sozialisten abgelaufen ist", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus. Ihm schwant in diesem Zusammenhang Übles für Wien:
"Finanzstadträtin Brauner hat ja ihre Casino-Mentalität bereits hinlänglich unter Beweis gestellt. Sie hat ja, und das ist nur der gesicherte Teil, hunderte Millionen Euro mit Währungsspekulationen und sogar eineinhalb Milliarden Euro mit missglückten Aktien-Deals in der Häupl-Stiftung AVZ verbrannt."

Gudenus rechnet hoch: "Salzburg hatte im Jahr 2012 ein Gesamtbudget in Höhe von 2,3 Milliarden Euro, in Wien waren es 11,4 Milliarden Euro. Wenn Brauner ähnlich intensiv gezockt hat wie ihre Genossen in Salzburg, dann ist in der Hauptstadt ein Schattendepot von fast 35 Milliarden Euro zu befürchten." Indizien dafür gebe es zur Genüge:
"Die Stadt Wien hat gerade in den letzten Jahren derart viele Firmen gezielt der Kontrolle durch den Gemeinderat entzogen, dass es durchaus möglich ist, solche Summen zu verschleiern, abzuzweigen und einer wildgewordenen Finanzstadträtin als Spielgeld zur Verfügung zu stellen."

Gudenus fordert umfassende Aufklärung: "Es darf nicht länger sein, dass die Wiener SPÖ Milliarden Steuer- und Gebühren-Euro und Volksvermögen in Privatstiftungen oder in von den Sozialisten privatisierte Unternehmungen für die Grundversorgung, etwa Fonds Soziales Wien, die Wiener Stadtwerke Holding oder Wiener Wohnen GmbH, pumpt und in Anfragebeantwortungen im Gemeinderat dann immer darauf verweist, dass man nicht sagen dürfte, was mit diesem Geld passiert, weil es sich eben um Stiftungen oder ausgelagerte Betriebe handelt. Die Bürger haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie die Wiener SPÖ mit dem ihr anvertrauten Geld umgeht!" (Schluss)

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