FPK-LH Dörfler: Wer zum Land steht, steht zum Bundesheer

Verteidigungsminister Darabos wirft die Nerven weg - Erhalt der Wehrpflicht ist zentrales Thema

Klagenfurt (OTS) - Wenige Tage vor der Volksbefragung zur Wehrpflicht hält der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler fest, dass ein eindeutiges Votum pro Wehrpflicht das Gebot der Stunde sei. "Wer zum Land steht, sagt ja zum Bundesheer und zur Wehrpflicht. Scheinbar wirft die SPÖ die Nerven völlig weg. Während der Bundespräsident für die Wehrpflicht einsteht, ist der (Selbst)verteidigungminister Norbert Darabos mittlerweile außer Rand und Band", sagt Dörfler und zeigt weiter auf: "Unsere Nachbar-Landeshauptleute wie Gabi Burgstaller haben klare Ansagen zum Thema Wehrpflicht. In Kärnten unterwirft sich SP-Kaiser und Co. völlig der Bundes-SPÖ".

"Ich stehe ganz klar zum österreichischen Bundesheer und ersuche alle Kärntnerinnen und Kärntner, am Sonntag ein klares Zeichen pro Wehrpflicht abzugeben. Es ist eine Entscheidung, die für Kärnten wichtig ist", so Dörfler, der im Falle einer Einführung eines Berufsheers auch den Katastrophenschutz und das Kärntner Sozialwesen vor massiven Problemen sieht. "Ich möchte alle Kasernenstandorte in Kärnten aufrechterhalten", lässt der Landeshauptmann wissen. Naturkatastrophen wie Stürme, Hochwasser oder Lawinen haben immer wieder gezeigt, welche wichtige Rolle die Grundwehrdiener bei Hilfseinsätzen spielen. "Das Experiment Berufsarmee würde auch das Ende der österreichischen Neutralität einläuten und Österreich in die NATO führen", schließt Dörfler.

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