Rauch: Faymann'sche Vollkasko-Mentalität ist Sicherheitsrisiko für Österreich

SPÖ-Berufsarmee bedeutet nächstes 2-Milliarden-Sparpaket

Wien, 15. Jänner 2013 (ÖVP-PD) "Die Faymann'sche Vollkasko-Mentalität ist ein Sicherheitsrisiko für Österreich", so ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch zu den heutigen Aussagen des Bundeskanzlers im Ö1-"Mittagsjournal". "Die Wehrpflicht und der Zivildienst haben sich bestens bewährt. Im Ernstfall steht unser Bundesheer bereit und bietet Unterstützung sowie Schutz für die Bevölkerung. Der Übergang zur SPÖ-Berufsarmee wäre kein Fortschritt und hätte nur enorme Kosten, weniger Leistung und ein Sicherheitsrisiko zur Folge", betont Rauch, der auf Experten verweist, die klar errechnet haben, dass ein Berufsheer im Alltag
zu teuer und im Ernstfall zu klein ist. "Wenn die SPÖ für eine Berufsarmee, die dieselbe Leistung erbringen soll, eintritt, muss man der Bevölkerung auch reinen Wein einschenken und sagen, dass das höhere Kosten verursacht", ist Rauch überzeugt. ****

Für den ÖVP-General steht fest: "Beim Präsenzdienst brauchen wir Reformen. Wenn sich die Bevölkerung für die Beibehaltung von Wehrpflicht und Zivildienst ausspricht, ist der Verteidigungsminister gefordert, nach sechs Jahren der Untätigkeit endlich anzupacken und den Grundwehrdienst attraktiver und effizienter zu gestalten." Außerdem gibt Rauch zu bedenken: "Wenn die Wehrpflicht fällt, gibt es auch keinen Zivildienst mehr. Definitiv ein schlechtes Geschäft für Österreich. Die Zivildiener leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Sozial-, Gesundheits-und Pflegewesen in Österreich", betont Rauch und hält abschließend fest: "Die ÖVP will Bewährtes reformieren, statt mit Unbekanntem zu experimentieren. Deshalb: Ein klares Ja für Wehrpflicht, Zivildienst und Katastrophenschutz."

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