SWV Wien: Totalreform der SVA ist an der Zeit

Wien (OTS) - "Die heutige Pressekonferenz der SVA kann nur als eine nett gemeinte PR-Aktion gedeutet werden, die deutlich am Ziel vorbeischießt", kommentierte SWV-Wien-Präsident Fritz Strobl das vermeintliche "Präventionsprogramm" der Sozialversicherungsanstalt. Mit Alibi-Aktionen versucht die SVA sich ins rechte Licht zu rücken, stellt dabei aber tatsächlich selbstständig Erwerbstätige in den Schatten. Für den Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Wien kann es sich hierbei nur um einen schlechten PR-Gag handeln. Die wahre Lebensrealität der Selbstständigen wird ganz und gar verkannt. "Von den in Wien tätigen 60.000 Eine-Person-Unternehmen, hat ein Großteil weder das Geld noch die Zeit ein derartiges "Präventionsprogramm", wie es sich die SVA vorstellt, zu durchlaufen. Das ist schlichtweg fern jeder Realität. Die Struktur der Wirtschaft hat sich maßgeblich geändert, daher brauchen wir eine Totalreform der SVA", betonte Fritz Strobl.

Bereits im November vergangenen Jahres initiierte Fritz Strobl, Präsident des SWV Wien, ein Aktionskomitee zur Abschaffung des SVA-Selbstbehaltes. Mit Straßenaktionen, Betriebsbesuchen und einer groß angelegten Unterschriftenaktion soll der Fall des SVA-Selbstbehalts bewirkt werden.

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