Rittinger: Nein zur Handy- und Computersteuer

Diese neue Steuer auf Computer und Handys würde Konsumenten und Unternehmer gleichermaßen belasten

Wien (OTS) - "Anläßlich einer Pressekonferenz wurde von der Bundessparte Handel eine Initiative vorgestellt, mit der gegen die geplante Computer und Handysteher vorgegangen werden soll", stellt Günter Rittinger, Obmann Stv. des Wiener Elektrohandels dazu fest. "Unsere Fraktion wird dieses Anliegen unterstützen und die Unterschriftenlisten an unsere Mitglieder verteilen".

Offensichtlich ist den handelnden Personen gar nicht bewußt, welcher Schaden mit dieser Abgabe angerichtet wird. Von dieser neuen "Steuer" wären auch alle Nutzer eines Handys oder eines Computers betroffen, egal ob Unternehmer oder Konsument. Und letztendlich erhält man auch nichts für diese neue Steuer. Illegale Speicherungen werden damit nicht legalisiert, sondern man muß Downloads nach wie vor bezahlen.

"Das ist in etwa so, als würde man beim Kauf eines PKW gleich ein paar tausend Euro aufschlagen, weil man ja künftig ohnehin auch einmal zu schnell fahren wird", führt Rittinger weiter aus. "In Zeiten, in denen Konsumenten immer flexibler werden und vermehrt auch im Ausland einkaufen ist es sehr leicht sich auszurechnen, wie sehr der Handel von dieser Handysteuer betroffen sein wird. Und einmal mehr werden es die "kleinen Händler sein, die zum Handkuß kommen weil sie ja nicht die Einkaufsmacht der großen Ketten hinter sich haben", schloß Rittinger.

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