Scanner erleichtern Arbeit der Straßenmeistereien

Handschriftliche Einsatzdetails werden digital erfasst und Mitarbeiter werden bei Routineaufgaben entlastet

Salzburg (OTS) - In den fünf Straßenmeistereien im Land Salzburg mit je nach Saison bis zu 250 Mitarbeitern erleichtern Scanner die Auswertung von Einsatzaufzeichnungen. Täglich kümmern sich die Mitarbeiter der Straßenmeistereien um den Zustand und die Sicherheit von Salzburgs Straßen. Ihre handschriftlichen Aufzeichnungen zum Einsatz werden nach Rückkehr zum Stützpunkt digitalisiert und in EDV-Systemen weiterverarbeitet. "Die Übernahme von Routineaufgaben durch technische Unterstützung spart Zeit, die die Mitarbeiter effizienter für ihre Einsätze verwenden können. Gleichzeitig hat sich dieser Weg als kostengünstig und witterungsbeständig bewährt", zeigte sich Landesbaudirektor Dipl.-Ing. Christian Nagl heute, Dienstag, 15. Jänner, von den Vorteilen der neuen Lösung überzeugt.

In den Straßenmeistereien wurde eine bestehende, acht Jahre alte Scan-Lösung durch das Produkt Kofax Capture abgelöst. Heute werden die ausgefüllten Formulare in der jeweiligen Straßenmeisterei mit Hilfe von Dokumentenscannern erfasst. Die handschriftlich ausgefüllten Stundenzettel, denen oft die Beanspruchungen der Einsätze bei Schmutz oder Regen anzusehen sind, enthalten Details zu den Einsätzen und werden am Stützpunkt zentral gesammelt und digitalisiert. Dank Technik kann die Fehlerquote auch bei schwer lesbaren Vorlagen minimal gehalten werden. Die erfassten Informationen, etwa Einsatzzeiten von Personal und Maschinen oder die Zuordnung zu Kostenstellen und Kostenträgern, werden automatisch aus den Belegen extrahiert, einer Plausibilitätsprüfung unterzogen und mit Stammdaten abgeglichen. Die Prüfung der Ergebnisse erfolgt wiederum in der jeweiligen Straßenmeisterei. "Positiv ist die geringere Fehlerquote und höhere Genauigkeit bei den Abrechnungen unter anderem durch die automatische Schrifterkennung. Diese Form der Erfassung ist von allen Mitarbeitern akzeptiert, weil sie praktisch, einfach und sicher ist", resümiert Ing. Johann Steiger von der Brückenmeisterei Tennengau, der an der neuen Lösung mit Unterstützung durch die Landesinformatik maßgeblich mitgearbeitet hat. "In der Praxis finden Einsätze auch bei Dunkelheit, Kälte oder schlechtem Wetter statt, die Mitarbeiter tragen Schutzkleidung und oft Handschuhe. Hier zusätzlich elektronische Geräte zur Datenerfassung zu bedienen, stand angesichts der praktischen nachträglichen Scannerlösung nicht dafür", erläutert Steiger die Überlegungen, die zur aktuellen Lösung führten.

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