Traditionsreiche Ausbildung von Frauen in technischen Berufen

Bundesministerin Heinisch-Hosek besichtigt Siemens-Werkstätten

Wien (OTS) - Seit 1977 - also seit 36 Jahren - werden bei Siemens junge Frauen in klassischen "Männerberufen" ausgebildet. Außerdem werden seit 17 Jahren gehörlose Jugendliche in einer integrativen Ausbildung in Zusammenarbeit mit dem Bundessozialamt und dem AMS auf den erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben vorbereitet. Bundesministerin für Frauen Heinisch-Hosek besuchte heute, 14. Jänner 2013, die Lehrwerkstätten von Siemens in Wien-Floridsdorf. Derzeit werden dort über 200 Lehrlinge ausgebildet. Das besondere Interesse der Bundesministerin galt dabei der traditionsreichen technischen Ausbildung von Frauen und der integrativen Ausbildung.

"Nach wie vor sind Frauen in "klassischen Männerberufen" in der Minderheit. Siemens geht hier mit gutem Beispiel voran und wurde zurecht bereits mehrfach für sein Ausbildungsprogramm ausgezeichnet. Weiters freut es mich besonders, dass Lehrlinge mit vermindertem Hörvermögen eine Selbstverständlichkeit im Unternehmen sind und ohne eine Lehrzeitverlängerung ihren Abschluss machen können", zeigte sich Ministerin Heinisch-Hosek von der Vielfältigkeit der Ausbildungsmöglichkeiten begeistert.

"Siemens hat einen sehr hohen Anteil an weiblichen Lehrlingen und Fachkräften. Für uns ist die Förderung von jungen Frauen in technischen Berufen mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Es geht uns dabei weder um Image noch um Quoten, sondern um die Tatsache, dass viele Frauen ein großes Interesse an Wissenschaft und Technik haben. Das sollte viel stärker unterstützt werden. Uns ist wichtig, die Begeisterung von Frauen für technische Berufe zu fördern und ihre Berührungsängste davor abzubauen", bringt Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun das langjährige Engagement auf den Punkt.

Das große technische Potential junger Frauen wird in der Lehrlingsausbildung von Siemens besonders gefördert. "Hinzu kommt, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern nicht nur Kreativität und Innovation durch sich ergänzende Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen fördert, sondern auch zu einer verbesserten Gesamtleistung eines Unternehmens beiträgt", so Siemens Generaldirektor Hesoun.

Technische Ausbildung als Initialzündung für erfolgreiche Karriere Eine technische Lehre bei Siemens kann der Beginn einer erfolgreichen Karriere sein. Fast jedes zehnte Mitglied des Führungskreises bei Siemens Österreich hat die Unternehmens-laufbahn mit einer Lehre begonnen. Insgesamt haben rund 40 Prozent der österreichischen Führungskräfte einen Lehrabschluss. Die Ausbildung bei Siemens zeichnet sich durch besonders hohe Erfolgsquoten aus. Ein Blick auf die Ergebnisse der Lehrabschlussprüfungen bei Siemens zeigt, dass mehr als die Hälfte der Lehrlinge ihre Ausbildung mit ausgezeichnetem oder gutem Erfolg abschließt - im Turnus von 2011 waren es sogar mehr als zwei Drittel.

Eckpunkte der Ausbildung bei Siemens in Österreich
- Bereits seit 1921 - also über 90 Jahre - bildet Siemens Österreich gewerblich-technische Lehrlinge aus. Seit 1953 umfasst das Ausbildungsspektrum neben den rein technischen Lehrgängen auch kaufmännische Berufe.
- Bei Siemens Österreich wurden bisher rund 7.700 Lehrlinge ausgebildet (6.200 technische und 1.500 kaufmännische).
- Über 500 junge Menschen werden derzeit österreichweit in insgesamt 27 Berufen ausgebildet.
- Seit 1977 werden bei Siemens junge Frauen in klassischen "Männerberufen" ausgebildet. Alle weiblichen Bewerber für eine Lehrstelle werden zum Bewerbungsgespräch eingeladen.
- Seit 1996 bildet Siemens in Zusammenarbeit mit dem Bundessozialamt und dem AMS in integrativen Lehrgängen gehörlose Jugendliche aus. Ziel ist es, den Jugendlichen einen selbstständigen Karriereweg zu ermöglichen, und sie langfristig in Arbeitsbereiche mit hörenden Kollegen zu integrieren.
- In einer exklusiven Facharbeiterinnen-Intensivausbildung werden seit 2007 Frauen im zweiten Bildungsweg sehr erfolgreich in technischen Berufen ausgebildet. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf gendergerechte Bedingungen - also zum Beispiel die Anpassung an Kindergarten-Öffnungszeiten.

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