Sanierungsoffensive des Bundes 2013 setzt wichtigen Impuls für Konjunktur, Energieeffizenz und Umwelt

WKÖ-Hochhauser: "Länder müssen mitziehen" - Erstmals auch Teilsanierungen betrieblicher Gebäude gefördert

Wien (OTS/PWK011) - "Als nachhaltige Maßnahme zur Ankurbelung der Konjunktur ist die heute von Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Niki Berlakovich angekündigte Förderoffensive zur thermischen Sanierung des Bundes 2013 zu begrüßen. Dass die Bundesförderung in ein erfolgreiches viertes Jahr startet, ist auch ein wichtiger Erfolg für die WKÖ, die von Anfang auf eine langfristiges Förderprogramm für thermische Sanierung gedrängt hatte", so Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

"Wichtig ist, dass jetzt die Initiative des Bundes von den Ländern aufgegriffen und verstärkt wird. Nur wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen, können wir die Sanierungsquote in Österreich auf die notwendigen 3 Prozent erhöhen. Ein Zurückfahren von Landesförderungen als Reaktion auf die Bundesförderung würde die Initiative des Bundes konterkarieren." Damit insgesamt mehr Fördermittel für thermische Sanierung zur Verfügung stehen, setzt sich die WKÖ unter anderem für die Wiedereinführung der Zweckbindung in der Wohnbauförderung ein.

30 Millionen für thermische Sanierung von Betriebsgebäuden
Wie schon in den vergangenen Jahren stehen auch heuer 30 Millionen Euro für die thermische Sanierung von Betriebsgebäuden zur Verfügung. Erstmals werden auch Teilsanierungen für mehr Energieeffizienz in betrieblichen Gebäuden sowie Sanierungen in denkmalgeschützten Betriebsgebäuden gefördert. Neben Förderzuschüssen für die Dämmung, den Tausch von Fenstern und Türen, den Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen oder Verschattungssystemen können auch gleichzeitig durchgeführte Heizungsumstellungen oder Energiesparprojekte berücksichtigt werden. Der Fördersatz beträgt bei Unternehmen maximal 35 Prozent (bezogen auf die förderfähigen Kosten).

Bei Privathaushalten, für die 70 Milllionen Fördergeld reserviert sind, gibt es heuer Erleichterungen im mehrgeschossigen Wohnbau. Zu den 100 Millionen Euro des heurigen Jahres kommen noch 23 Millionen Euro an Reserve aus dem Vorjahr hinzu. Boni für "Frühbucher", denkmalgeschützte Gebäude und Holzfenster sorgen für zusätzliche Anreize.

Mit der Einreichung von Projekten können sich die Betriebe schon jetzt auf die Erfüllung ihrer Energieeffizienzziele vorbereiten, die sie nach dem geplanten Energieeffizienzgesetz ab 1.Jänner 2014 durch Maßnahmen belegen müssen.

"Die thermische Sanierung ist eine Win-Win Situation für Umwelt und Wirtschaft. Sie ist ein Beschäftigungsmotor für die Bauwirtschaft und viele verwandte Bereiche. Von den Baumeistern, Installateuren und Heizungsanlagenherstellern über Planer und Energieberater bis hin zur Baustoffindustrie und den Beschäftigten in besser temperierten Büros und Werkshallen - tausende Arbeitsplätze profitieren von den Investitionen in energetisch optimierte Gebäude", so Hochhauser. (PM)

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