FP-Jell-Wiesinger kündigt Widerstand gegen Schließungen von Polizeiinspektionen an

Auch Nachtsperre inakzeptabel

Wien (OTS/fpd) - Die Liesinger Freiheitlichen werden die, auch nur teilweise, Schließung von Polizeiinspektionen im Bezirk nicht widerspruchslos hinnehmen, kündigt heute die FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Gabriele Jell-Wiesinger an.

Die Situation in Liesing ist angesichts der Größe des Bezirks und den zur Verfügung stehenden Sicherheitsbeamten angespannt genug. Auch führt die U6 durch den Bezirk und hat in Siebenhirten ihre Endstation. Eben diese U-Bahnlinie erlangte in den letzten Wochen mit den Vergewaltigungen traurige Berühmtheit, kritisiert Jell-Wiesinger das Ansinnen der zeitweisen Schließung. Das Argument, es gäbe zu wenig Parteienverkehr, lässt sie daher nicht gelten. "Bei Polizeiinspektionen handelt es sich um keine Amtsstube mit fixen Öffnungszeiten. Polizeiinspektionen sind Sicherheitseinrichtungen und Sicherheit muss 24 Stunden am Tag gewährleistet werden", fordert Jell-Wiesinger.

Anstatt über Einsparungen auf Kosten der Sicherheit sollten die Verantwortlichen darüber nachdenken, wie Gewalttaten hintangehalten werden können. "Mehr Präsenz der Polizei auf den Straßen und weniger Schreibtischtäter" müsse die Devise lauten. "In einem einstimmig angenommenen Resolutionsantrag aus dem Vorjahr sprach sich die Bezirksvertretung in Liesing gegen die Schließung von Polizeiinspektionen aus", erteilt Jell-Wiesinger dem Vorhaben der Koalitionsparteien abschließend eine klare Absage! (Schluss) hn

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