Pro NÖ / Leitner: Engagierte NiederösterreicherInnen bereichern das Miteinander

Der große NÖ Sicherheitspreis "Safety Award" wird heuer zum dritten Mal verliehen

St. Pölten / Melk (OTS) - Der "Safety-Award", der große niederösterreichische Sicherheitspreis, wird vom überparteilichen Verein Pro NÖ vergeben und zeichnet das Engagement vieler NiederösterreicherInnen für deren Arbeit aus. Er hat zum Ziel, sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche MitarbeiterInnen von Feuerwehren, Rettungsorganisationen, Polizei, Bundesheer und Sicherheitsfirmen sowie Unternehmen, die das Ehrenamt besonders fördern, für ihre außergewöhnlichen Leistungen zu würdigen.

"Das Engagement dieser Menschen ist ein Ausdruck von Verantwortung und ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit in unserer Gesellschaft. Sie bereichern das Miteinander und vermitteln Erfolgserlebnisse, die prägend für das ganze Leben sein können", so der Präsident des Vereins Pro NÖ, Landeshauptmann-Stv. Dr. Sepp Leitner, bei der heutigen Pressekonferenz zum "Safety-Award 2013", dem NÖ Sicherheitspreis, die in der Biragokaserne in Melk stattgefunden hat:
"Es ist ein unschätzbares Kapital und eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben. Deshalb ist die Förderung von außerordentlichem Engagement auch Aufgabe der Politik, weil es maßgeblich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Hier stellt sich vor allem Freiwilligkeit und Verantwortung und nicht Zwang in den Vordergrund."

Mit dabei bei der Pressekonferenz waren auch Preisträger der vergangenen Jahre, die die Wichtigkeit des Preises für ihre Organisation und die Motivation durch den Erhalt des Preises bestätigten: Oberst Reinhard Koller, Bataillonskommandant der Melker Pioniere und Mag. Michael Wilczek, der Obmann des ASBÖ Ebreichsdorf. Bundesfeuerwehrrat Peter Ohniwas, Vertreter des Bundesfeuerwehrverbandes nahm als Juryvertreter an der Pressekonferenz teil.

Der "Safety-Award" richtet sich an eine breite Palette von Personen und Organisationen: Von Rettungs- über Sicherheitseinrichtungen über Polizei und Bundesheer bis hin zu allen Hauptberuflichen und Freiwilligen bei Katastropheneinsätzen gibt es zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Die Einreichung ist sowohl online als auch per Mail bis 30. September 2013 möglich. Von einer unabhängigen Jury werden dann nach Ende der Einreichfrist die GewinnerInnen ermittelt. Die GewinnerInnen erhalten als sichtbare Wertschätzung ihrer besonderen Leistung eine Statuette des Mostviertler Künstlers Herbert Petermandl sowie Gutscheine und Preisgelder. 16 PreisträgerInnen werden im Zuge eines Festaktes, voraussichtlich im November, die begehrte Statuette samt Sach- und Geldpreisen überreicht bekommen. "Uns ist es wichtig, die Arbeit der PreisträgerInnen, die oftmals von der breiten Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wird, vor den Vorhang zu holen. Sie sind Vorbild und sicher auch Ansporn für viele NiederösterreicherInnen, Gleiches zu tun", so Leitner abschließend.

Nähere Informationen zum "Safety-Award" finden Sie auf www.pronoe.at

Info Teilnehmer Pressekonferenz
Melker Pioniere (Preisträger 2011)
Die Melker Pioniere der Biragokaserne stehen seit Jahrzehnten auftragsorientiert an allen Unwetterfronten Österreichs und garantieren für rasche, unbürokratische und qualitativ hochwertige Katastrophenhilfe - bspw. beim Jahrhunderthochwasser in der Donauregion und im Kamptal, bei der Tsunamikatastrophe in Südostasien oder nach den starken Stürmen Kyrill und Paula. Spektakuläre Einsätze hatten die Pioniere nach starken Regenfällen 2005 in Tirol und Vorarlberg. In beinahe allen Fällen von Naturereignissen außergewöhnlichen Umfanges sind es die Melker Pioniere, die als erste vor Ort sind und noch Monate oder Jahre später an betroffenen Stellen hochwertige Hilfe leisten. Darüber hinaus verwaltet und lagert der Verband das Einsatzgerät des Landes NÖ und geht dabei innovative Wege, um die Einsatzbereitschaft laufend zu erhöhen.

ASBÖ-Ebreichsdorf (Preisträger 2012)
Die Jugendgruppe des Arbeiter-Samariterbundes Ebreichsdorf besteht bereits seit mehr als 20 Jahren. Im Jahr 2005 gewann sie zum zweiten Mal die Bundesbewerbe in der Jugendklasse zwei (Alter: Zwölf bis 18 Jahre) und auch in den darauffolgenden Jahren sicherte sie sich mehrere Landes- und Bundesmeistertitel. Dreimal schon durften die jungen Menschen Österreich bei internationalen Bewerben des Samariterbundes vertreten - sie haben sich auch bei diesen Übungen tapfer geschlagen und erreichten bei allen Bewerben Top-Platzierungen. In erster Linie haben es sich die Betreuer zur Aufgabe gemacht, den Jugendmitgliedern Erste Hilfe beizubringen, es liegt ihnen aber auch viel daran, soziale Werte und Kompetenzen zu vermitteln. Momentan besteht das Team aus zwölf Kindern und Jugendlichen im
Alter von elf bis 17 Jahren und drei Betreuern.

Peter Ohniwas
Der Bundesfeuerwehrrat ist in der Jury, seit der Safety Award initiiert wurde.

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