"Report" ganz im Zeichen der Wehrpflicht-Volksbefragung

Am 15. Jänner um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den "Report", der am Dienstag, dem 15. Jänner 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 im Zeichen der Wehrpflicht-Volksbefragung steht.

Pro Berufsheer / Pro Wehrpflicht

In der "Report"-Redaktion haben sich zwei Teams gebildet, die die jeweils stärksten Argumente für die beiden Organisationsmodelle, die zur Wahl stehen, zusammentragen: Ein Beitrag erklärt, warum nur ein Profiheer die künftigen militärischen Aufgaben lösen und im Katastrophenfall helfen kann, ein anderer versucht zu überzeugen, dass die Wehrpflicht das bessere Modell für alle Fälle ist.

Zivildienst oder Soziales Jahr

Auch die wichtigste Nebenfrage der Volksbefragung wollen die zwei Teams in direkter Konkurrenz lösen: Mit der Wehrpflicht würde auch die Einberufung von Zivildienern fallen - ein Beitrag zeigt, dass der Zivildienst eine tragende Säule des sozialen Rettungs- und Versorgungssystems in Österreich ist. Das zweite Team will belegen, dass es Alternativen gibt, die gleich gut oder besser sind.

Sicherheit in Europa

Die militärischen Herausforderungen für Österreich haben sich entscheidend verändert, wie beurteilen EU und NATO die aktuelle Debatte in Österreich, welche Rolle wird die gemeinsame europäische Sicherheitspolitik künftig spielen?

Strategie und Taktik in Rot und Schwarz

Mit allen Mitteln mobilisieren die Koalitionsparteien für ihre Standpunkte, doch die haben sie erst vor kurzer Zeit getauscht. Die SPÖ galt Jahrzehnte hindurch als Advokatin der Wehrpflicht, die ÖVP plante sehr konkret den Umstieg auf ein Berufsheer, und der Zivildienst, der ihr nun unentbehrlich ist, wurde zu Beginn als Drückebergerei und Gefahr für die Verteidigungskraft abgetan.

Die Macht der Landesfürsten

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl gab kurz vor der Wiener Gemeinderatswahl den Kurswechsel der SPÖ vor, der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll schickte seine Partei in die Volksbefragung - als Auftakt für die Landtagswahl in seinem Bundesland. Was erwarten die Parteien von der Entscheidung, wie verbindlich ist ihr Ergebnis? Dazu interviewt Susanne Schnabl Bürgermeister Häupl und den Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, der in seiner Zeit als Verteidigungsminister Pläne für ein Berufsheer schmieden ließ.

Das Salzburger Schuldendebakel

Salzburg hat noch kein Budget 2013, auch den konkreten Schuldenstand des Landes kennt derzeit niemand. Offiziell hatte Salzburg 2011 776 Millionen Euro Verbindlichkeiten, es könnten nun auch 2,7 Milliarden sein. Fünf Wochen nach dem Auffliegen des Finanzskandals sind noch viele Fragen ungeklärt. Korruptionsstaatsanwaltschaft, Rechnungshof und zwei private Expertenteams suchen nach Millionen. Ernst Johann Schwarz berichtet über den letzten Stand der Entwirrung des Finanzgeflechts.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Der weitere ORF-Fahrplan zur Volksbefragung

Ein verlängerter "Runder Tisch" am 16. Jänner versammelt die Klubobleute der Parlamentsparteien, das "Weltjournal" blickt an diesem Tag auf die Armeen anderer Länder. Am Tag der Volksbefragung, dem 20. Jänner, meldet sich ORF 2 erstmals um 16.55 Uhr live mit der ersten Hochrechnung. Nach weiteren Live-Einstigen um 18.25, 18.30 und 18.57 Uhr steht um 21.50 Uhr eine "ZiB 2 spezial" auf dem Programm, ehe um 22.15 Uhr ein weiteres "im ZENTRUM" mit Repräsentanten aller sechs Parlamentsparteien den ORF-Schwerpunkt beendet. Die ORF-Radios berichten ebenfalls ausführlich darüber und bringen mehrere "Journal Panorama"-Ausgaben zum Thema.
Die ORF-TVthek bietet einen Themencontainer mit dem Titel "Geschichte des Bundesheers" mit ca. 30 Berichten, Dokumentationen und Beiträgen aus dem ORF-Archiv. Zudem berichten das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT umfangreich.

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