VP-Leeb ad Stadthallenbadskandal: Olympische Spiele sind Vision für morgen - Stadthallenbad ist Alptraum von heute

Wien (OTS) - "Ein knappes Jahr nach Verhängung des Baustopps entzieht man nun dem Generalplaner das Vertrauen", kritisierte heute ÖVP Gemeinderätin Isabella Leeb das Vorgehen von Stadtrat Christian Oxonitsch und dessen Erfüllungsgehilfin Sandra Hofmann. Diese, so Leeb, versuchen offenbar, mit dem Rücken zur Wand und unter Hinterlassung des größtmöglichen Schadens für die Wiener Steuerzahler/innen ihre politische Haut zu retten. Nachdem man sich monatelang nicht um das Projekt gekümmert hat, begann im Jänner 2012 eine Aneinanderreihung völlig falscher, scheinbar in politischer Todesangst, getroffener Entscheidungen. Nun stellte man also dem Projektplaner eine Falle, um sich seiner zu entledigen und tritt damit eine Flut von Rechtsstreitigkeiten los, an deren Ende nur einer draufzahlen wird - die Bürger/innen Wiens. Sie werden die Zeche für Feigheit, Inkompetenz und katastrophales Krisenmanagement zu zahlen haben, zeigt sich Leeb entrüstet - und zwar mit ihrem redlich verdienten Geld.

Die ÖVP Wien deckte bereits über ein Jahr lang in Kleinstarbeit das Geflecht von Inkompetenz und Überforderung bei den politisch Verantwortlichen auf und wird sowohl durch den im November veröffentlichten Kontrollamtsbericht als auch durch die heute im Kurier veröffentlichten Fakten vollinhaltlich bestätigt. Völlig durchsichtig ist in diesem Zusammenhang das Ansinnen, die Wiener/innen im März zu einer etwaigen Olympiabewerbung zu befragen -denn sollte Wien Olympische Spiele austragen, müsste ja der Bund bei der Errichtung der erforderlichen Sportstätten kräftig mitfinanzieren und könnte Wien wieder einmal seine kommunale Verantwortung plump abschieben! Völlig inakzeptabel sind dazu heutige Aussagen von Bürgermeister Häupl. Auf die desolaten Wiener Sportstätten angesprochen, meint dieser: Das Schwimmbad werden wir auch noch hinkriegen. "Allein das Wort "hinkriegen" spricht ja schon Bände über die Herangehensweise der Rathausroten an Großprojekte. "Mit dem Geld der Anderen kann ich leicht großzügig sein", kritisiert Leeb Häupls Aussagen scharf .

Fakt sei, so Leeb, dass das Bad ein Sanierungsfall ist und geschlossen bleibt (für Breitensport, Spitzensport und die Schulkinder). 18 Mio. Euro sind bis dato versenkt worden, niemand weiß, wieviel Steuergeld noch in die völlig verfahrene Sanierung fließen werden. Ein Eröffnungstermin ist selbst 1000 Tage nach Schließung des Stadthallenbades in weiter Ferne. Der Stadtrat ist weiter planlos, seine Erfüllungsgehilfin ist mit der Situation offensichtlich hemmungslos überfordert. "Herr Bürgermeister, klären sie zuerst den Skandal rund um das Stadthallenbad bevor sie sich weiter in Olympischen Träumen verzetteln", so Leeb abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
mailto: presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001