SP-Brauner: Soziales Jahr bringt echte Chancengleichheit!

Wiener SPÖ Frauen: Wehrpflicht für Frauen völlig inakzeptabel!

Wien (OTS/SPW) - "Eine Wehrpflicht für Frauen ist für uns völlig inakzeptabel!", betonte am Montag die Wiener SPÖ Frauen-Vorsitzende und Vizebürgermeisterin Renate Brauner. Auch eine Öffnung des Zivildienstes für Frauen, wie von ÖVP-Innenministerin Mikl-Leitner gefordert, "kommt für uns absolut nicht in Frage! Die ÖVP möchte Frauen und Männer in diesem Bereich lieber mit einem Taschengeld abfertigen, anstatt ein professionelles Angebot mit einer fairen Bezahlung zu unterstützen. Das freiwillige soziale Jahr ist eine Chance für Frauen und für Männer. Es schafft berufliche Möglichkeiten, auch für einen späteren Ausbildungsweg. Zudem haben wir die Chance, mehr Männer für Berufe im Pflege-, Sozial- und Gesundheitsbereich zu gewinnen. Somit schafft das freiwillige Soziale Jahr mehr Chancengleichheit und Gleichberechtigung! Darum steht für uns Wiener SPÖ Frauen fest: Am 20. Jänner für ein Profiheer und ein freiwilliges Soziales Jahr!"****

Mit dem Umstieg zum Profiheer könne auch der Anteil an Soldatinnen erhöht werden und eine Karriere beim Heer für Frauen attraktiver werden: "Aber ohne Verpflichtung und Zwang! Frauen übernehmen schon heute einen Großteil an unbezahlter Arbeit und leisten so viel für das gesellschaftliche Zusammenleben. Daher ist es absolut entbehrlich über einen verpflichtenden Wehr- oder Zivildienst für Frauen zu diskutieren", stellte Brauner fest.

"Fest steht, dass die ÖVP für die drängenden sozialpolitischen Fragen keine Lösungen parat hat", ging Brauner auf die demografischen Entwicklung ein: "Das derzeitige System ist nicht aufrecht zu erhalten! Durch den Geburtenrückgang in Österreich fehlen schon in 7 Jahren 8.000 junge Männer für Bundesheer und Zivildienst. Daher gibt es nur eine vernünftige Lösung: Das freiwillige Soziale Jahr, das Frauen und Männern gleichberechtigt offen steht und mit rund 1.400 Euro monatlich, vierzehn Mal im Jahr bei voller sozialrechtlichen Absicherung fair entlohnt wird". Und: "Für Frauen, die in einen anderen Beruf wechseln oder aus einer Pause heraus wieder ins Berufsleben einsteigen wollen, ist das freiwillige Soziale Jahr auch eine ideale Möglichkeit, eine Qualifikation in einer Branche mit Zukunft zu erwerben".

Somit gehe es am 20. Jänner um eine wichtige Zukunftsentscheidung im Sinne der Frauen: "Wir wollen eine moderne Landesverteidigung und eine Sicherung des Sozialsystems, das Chancen für alle schafft. All das lässt sich mit einem Profiheer und einem fair entlohnten freiwilligen sozialen Jahr für Männer und Frauen verwirklichen!"

Hinweis:
Die SPÖ Frauen laden am morgigen Dienstag, dem 15. Jänner 2013 von 14.00 bis 15.00 Uhr zum Live-Chat mit Frauenministerin Heinisch-Hosek zum Thema auf www.frauen.spoe.at ein.
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