Kräuter: Studie der Industriellenvereinigung widerlegt Veit Sorger

Volkswirtschaftliche Schäden durch Wehrpflicht nachgewiesen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter stellt im Zusammenhang mit der gestrigen Diskussion im Rahmen der ORF-Sendung "Im Zentrum" mit dem ehemaligen Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV) fest, dass Veit Sorger pikanterweise von einer Studie der Industriellenvereinigung widerlegt wird. Kräuter: "Veit Sorger hat sich gestern abgemüht, eine Kostensteigerung durch ein Berufsheer für die Republik Österreich darzustellen. Ausgerechnet die Industriellenvereinigung stellt in einer Studie vom September 2012 das Gegenteil fest."
Laut Studie sei "aus ökonomischer Sicht eine Berufsarmee einer Wehrpflichtarmee vorzuziehen, da sie volkswirtschaftlich kostengünstiger und ordnungspolitisch sinnvoller als eine Wehrpflichtarmee sei". Kräuter: "Damit findet auch eine eindeutige volkswirtschaftliche Sichtweise als Entscheidungshilfe für verantwortungsvolle Wirtschaftstreibende in die Diskussion Eingang." ****

Die "Kleine Zeitung" zitiert in ihrer heutigen Ausgabe aus der IV-Studie. Demnach zeichne sich die Wehrpflicht durch eine "ineffizienten Einsatz von Arbeit und Kapital aus". Ein Profiheer hingegen falle "volkswirtschaftlich kostengünstiger aus und sei, so die IV, auch "aus arbeitsmarktpolitischen Gründen durchaus zu begrüßen". Und: "Bei tiefergreifender Analyse fallen die Personalkosten in der Berufsarmee nicht höher aus als bei der Wehrpflicht." Selbiges gelte auch für das Soziale Jahr. Warum die ÖVP, die sich gerne als Wirtschaftspartei darstelle, diese ökonomischen Fakten aber ignoriert ist für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer "völlig schleierhaft und wohl ausschließlich parteipolitisch motiviert". (Schluss) mo

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