SP-Berger-Krotsch/SP-Gremel: Nein zum Zwangsdienst! Für Profiheer und freiwilliges Soziales Jahr!

Aktion der Jungen Generation Wien und der Wiener SPÖ Frauen gegen Wehrpflicht

Wien (OTS/SPW) - "Jede Frau, die am 20. Jänner für die Beibehaltung der Wehrpflicht abstimmt, wählt den Zwangsdienst für Frauen mit! Denn die ÖVP hat kaum Möglichkeiten das derzeitige System aufrecht zu erhalten! Durch den Geburtenrückgang in Österreich fehlen schon in 7 Jahren 8.000 junge Männer für Bundesheer und Zivildienst. Daher gibt es nur eine vernünftige Lösung: ein Profiheer und ein freiwilliges Soziales Jahr!", betonte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Berger-Krotsch im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Jungen Generation Wien (JG Wien) und der Wiener SPÖ Frauen am Samstag auf der Mariahilfer Straße. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit sich über Chancen und Vorteile eines Profiheeres und eines freiwilligen Sozialen Jahres für Frauen zu informieren.****

"Mit einem Profiheer und einem freiwilligen Sozialen Jahr schaffen wir berufliche Perspektiven für Frauen und Männer bei einer angemessen Bezahlung ohne Zwangsdienst! All jene, die sich dafür entscheiden, profitieren von einer angemessenen kollektivvertraglichen Entlohnung von rund 1.400 Euro brutto und das 14 Mal im Jahr. Fest steht zudem, dass junge Männer heute sicher nicht mehr nach dem Prinzip von Befehl und Gehorsam "dienen" wollen, sie wollen Verantwortung übernehmen und eine freie Entscheidung treffen, wie sie ihr Leben gestalten!", unterstreicht Marcus Gremel, Vorsitzender der Jungen Generation Wien.

"Während die ÖVP nicht Klartext spricht und sich hinter altbekannten Modellen versteckt, ist für die Wiener SPÖ klar: Eine Wehrpflicht für Frauen ist völlig inakzeptabel! Mit unserem Modell gibt es keinen Zwang, weder für Frauen noch für Männer: Das bezahlte freiwillige Soziale Jahr bietet allen, die es absolvieren möchten, eine faire Entlohnung. Am 20. Jänner haben wir die Chance, uns für dieses zukunftsweisende Modell und gegen den Zwangsdienst zu entscheiden! Nützen wir diese Chance!", betonten Berger-Krotsch und Gremel abschließend. (Schluss) nk

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